Offshore-Drehscheibe: 500 Kilometer langes Seekabel in Cuxhaven umgeschlagen
Der Ausbau der Offshore-Infrastruktur stellt Häfen vor neue Herausforderungen - und eröffnet zugleich große Chancen. Cuxhaven wird zunehmend zu einem zentralen Drehkreuz für Seekabel, Komponenten und anspruchsvolle Projektlogistik.
Der Ausbau der Offshore-Infrastruktur stellt Häfen vor neue Herausforderungen - und eröffnet zugleich große Chancen. Als einer der führenden Offshore-Häfen Deutschlands entwickelt sich Cuxhaven zunehmend zu einem zentralen Drehkreuz für Seekabel, Komponenten und anspruchsvolle Projektlogistik. Mit dem erfolgreichen Umschlag eines Seekabels am Blue Water BREB Terminal zeigt die BREB GmbH & Co. KG, wie breit das Aufgabenspektrum als Partner für Hafen- und Offshorelogistik ist.
Afrika und Europa miteinander verbunden
Im Auftrag des internationalen Unternehmens Dani Shipping koordinierte BREB kürzlich den Umschlag und das Umspulen des Telekommunikationsseekabels vom Küstenmotorschiff "Alma" auf den Kabelleger "Terili". Das Kabel war rund 500 Kilometer lang, und das Umspulen dauerte etwa zehn Tage. Verlegt wurde das Untersee-Datenkabel vor der Küste Mauretaniens (Westafrika). Das Land hat seine internationale Breitbandkonnektivität durch neue Unterseekabel ausgebaut. Dies soll die digitale Souveränität des Landes stärken und für ausfallsichere Verbindungen nach Europa sorgen.
Mauretanien ist nun direkt an das transatlantische Unterseekabel EllaLink angeschlossen, das Südamerika und Europa verbindet. Ein über 670 Kilometer langer Abzweig führt zur Landestation in Nouadhibou (Mauretanien). Das Projekt wurde im Mai 2026 fertiggestellt und bietet eine sichere Datenverbindung nach Madrid. (red)
CNV-Newsletter
Wissen, was im Cuxland los ist: Alle wichtigen Nachrichten aus der Stadt und dem Landkreis Cuxhaven direkt in Ihr Postfach. Hier für den CNV-Newsletter anmelden.