Mit dem Hubschrauber wurde der Erkrankte direkt von der Segelyacht aufgenommen. Foto: Bundespolizeiinspektion See
Mit dem Hubschrauber wurde der Erkrankte direkt von der Segelyacht aufgenommen. Foto: Bundespolizeiinspektion See
Auffälliges Fahrverhalten

Helgoländer Seenotretter im Einsatz: Schwer erkrankter Segler von Yacht gerettet

von Redaktion | 28.08.2026

Ein schwer erkrankter Einhandsegler hat am Donnerstag (27. August) einen Rettungseinsatz vor der ostfriesischen Küste ausgelöst. Bundespolizei, Seenotretter und ein Hubschrauber waren beteiligt. Die Yacht wurde sicher nach Hooksiel gebracht.

Die Seenotretter der Stationen Helgoland und Hooksiel der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) sind am Donnerstag (27. August) gemeinsam mit der Bundespolizei See und einem Hubschrauber von "Northern Helicopter" im Einsatz gewesen. Grund war ein schwer erkrankter Einhandsegler auf einer Segelyacht.

Auffälliges Fahrverhalten der Segelyacht

Das Einsatzschiff "Bad Düben" der Bundespolizei befand sich gegen 13.15 Uhr rund 20 Seemeilen nordwestlich von Hooksiel, als die Besatzung auf das auffällige Fahrverhalten einer Segelyacht aufmerksam wurde. Zwei Bundespolizisten setzten mit dem Beiboot auf die rund 14 Meter lange Yacht über. An Bord trafen sie einen älteren Segler an, der dringend medizinisch behandelt werden musste.

Die von der DGzRS betriebene Rettungsleitstelle See alarmierte daraufhin umgehend einen Hubschrauber sowie den auf Helgoland stationierten Seenotrettungskreuzer "Hermann Marwede". Dieser nahm einen Notarzt an Bord, der zugleich freiwilliger Seenotretter ist, und lief aus. Kurz darauf startete der Hubschrauber "Northern Rescue 01", der kurz nach 14 Uhr den Einsatzort erreichte. Die Besatzung nahm den erkrankten Segler per Winde von der Yacht auf.

Yacht sicher nach Hooksiel gebracht

Zwischenzeitlich hatte die Rettungsleitstelle See auch den Seenotrettungskreuzer "Bernhard Gruben" der Station Hooksiel hinzugezogen. Das Tochterboot "Verena" der "Hermann Marwede" brachte weitere Seenotretter auf die Segelyacht. Sie übernahmen die Betreuung des Schiffes und brachten es sicher in den knapp 20 Seemeilen entfernten Hafen von Hooksiel. Der Einhandsegler wurde unterdessen mit dem Hubschrauber zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus geflogen.

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