Quarkbällchen-Kartons und die Frage aller Fragen: In die gelbe oder blaue Tonne?
Seit Jahrzehnten begeistert die Kolumne "Moin Cuxhaven" die Leserinnen und Leser der Cuxhavener Nachrichten. Inzwischen sorgt die Rubrik auch auf cnv-medien.de für Unterhaltung und Information. Heute: Wohin mit der Quarkbällchen-Verpackung?
Ich war mir eigentlich immer ziemlich sicher: Mülltrennen kann ich. Bis mich Quarkbällchen, beziehungsweise deren Verpackung, rätseln ließen. Denn, nachdem die kleinen Zuckerbomben dort landeten, wo sie hingehören - in meinem Bauch -, blieb nur noch die Verpackung zurück. Und damit die große Frage: Gelbe Tonne oder blaue Tonne? Auf der Verpackung fand ich beide Tonne aufgedruckt. Dazu der freundliche Hinweis "Bitte trennen". Ja, aber wie denn bitte? Handelt es sich um Papier? Plastik? Beides?
Ich recherchierte wieder einmal. Und siehe da: Beschichtete Kartons - also genau diese Art von Tiefkühlverpackung, wie man sie von Pizza oder eben Quarkbällchen kennt - gehören in die Gelbe Tonne beziehungsweise in den Gelben Sack. Auch wenn sie sich anfühlen und aussehen wie Papier. Die dünne Beschichtung macht den Unterschied. Ein kleiner Tipp: Ob ein Karton beschichtet ist, sieht man oft an der Risskante. Wieder was gelernt. Und wenn wir schon bei Quarkbällchen sind: eine kleine Empfehlung zum Schluss. Quarkbällchen aus der Tiefkühltruhe schmecken noch besser, wenn man sie nach dem Auftauen kurz in die Mikrowelle oder Heißluftfritteuse steckt. Denn dann karamellisiert der Zucker leicht, die Oberfläche wird warm und die Bällchen werden wunderbar fluffig.