Der insolvente Windrad-Hersteller Senvion wird aufgeteilt. Symbolfoto: Scheer
Windrad-Hersteller
Senvion wird zerlegt: Aus für Fertigung in Bremerhaven
BREMERHAVEN. Der insolvente Windkraftwerksbauer Senvion wird aufgeteilt und muss Teile seines Geschäftsbetriebs stilllegen. Insbesondere für die Turbinenfertigung in Bremerhaven mit 200 Mitarbeitern sehen die Perspektiven sehr schlecht aus. Der Betrieb soll bis Ende des Jahres eingestellt werden.
Keine Angebote
Für diesen Teil des Unternehmens seien keine Angebote eingegangen, teilte die Geschäftsleitung auf einer Betriebsversammlung mit. Gegenwärtig kann das Bremerhavener Werk noch einige Projekte abarbeiten. Die Gehaltszahlungen für September seien für die gesamte Senvion-Belegschaft gesichert.
Wie viele verlieren ihren Arbeitsplatz?
Interessenten gebe es dagegen für den Service-Bereich. Über die Angebote werde der Gläubigerausschuss am 10. September beraten. Für die betroffenen Arbeitnehmer werden Beschäftigungsgesellschaften eingerichtet. Noch immer bleibt unklar, wie viele der rund 1800 Arbeitnehmer in Deutschland ihren Arbeitsplatz verlieren werden. Senvion hatte im April Insolvenz in Eigenverwaltung angemeldet. (dpa/nz)
CNV-Nachrichten-Newsletter
Die wichtigsten Meldungen aktuell
Lesen Sie auch...
Filialnetz schrumpft weiter
Commerzbank schließt 50 Filialen: Sprecher äußert sich zum Standort Cuxhaven
Windenergie und Wasserstoff
Welche Rolle spielt Wasserstoff zukünftig in Cuxhaven?
Umwelt
Wurster Nordseeküste: Grüne Energie ein zentrales Thema in der Politik
Personaloffensive