Das Cuxport-Terminal im Vordergrund, im Hintergrund rechts das Steubenhöft mit dem Fähranleger und damaliger Elb-Link-Fähre sowie dem Lentzkai. Foto: Cuxport-Archiv
Das Cuxport-Terminal im Vordergrund, im Hintergrund rechts das Steubenhöft mit dem Fähranleger und damaliger Elb-Link-Fähre sowie dem Lentzkai. Foto: Cuxport-Archiv
Schifffahrt

Cuxhaven: Elbefähre gut für die Region

04.12.2018

CUXHAVEN. Als "sehr wichtig" für die mittelständische Wirtschaft in der Region Cuxhaven hat der MIT-Kreisverband die für das kommende Jahr geplante Wiederaufnahme der Fährverbindung nach Brunsbüttel begrüßt.

Wie berichtet, soll ab dem 1. April 2019 ein Pendelverkehr zwischen den beiden Städten eingerichtet werden. Maximal 60 Minuten soll die Überfahrt von einem zum anderen Hafen dauern, sodass jeweils alle drei Stunden eine Abfahrt erfolgen kann. Betreiberin der Fähre wird die eigens gegründete Elbeferry GmbH sein. "Das kann etwas werden", ist MIT-Kreisvorsitzender Dr. Dirk Timmermann sicher. Auch wenn es in den vergangenen Jahrzehnten immer wieder vergebliche Versuche gegeben habe, einen dauerhaften Fährbetrieb einzurichten, so sei das jetzige Konzept "schlüssig und erfolgversprechend", so Timmermann.

Und zwar sowohl für den Güterverkehr wie auch für den Transport von Personenwagen. Heinrich Ahlers und Ulrich Kalthoff, die als geschäftsführende Gesellschafter jeweils zehn Prozent der Anteile halten, und die Green Cruises GmbH, die mit 80 Prozent an der Firma beteiligt ist, seien "Garanten dafür, dass es sich dabei um ein durchdachtes und zukunftsfähiges Projekt handelt", betonte Timmermann. Mitgesellschafter Heinrich Ahlers sei zudem ein ausgewiesener Fachmann und langjähriger Kenner der maritimen Wirtschaft. Timmermann erinnerte an Ahlers Tätigkeit bei der Cuxport GmbH und die gute Entwicklung des Unternehmens.

Während der jüngsten Vorstandssitzung des MIT-Kreisverbandes sei ausführlich das neue Infrastrukturprojekt erörtert worden. Durch die neue Fährverbindung könnten sowohl die Region Cuxhaven wie auch der Landkreis Dithmarschen und insbesondere Brunsbüttel deutlich profitieren. Das gelte sowohl für die jeweils dort tätigen Unternehmen, aber auch insbesondere für die Tourismusbranche. Deshalb werde auch begrüßt, dass der Fährbetrieb möglichst umweltfreundlich, also mit LNG-Antrieb (Gas), betrieben werden soll.

Nur eigenes Projekt im Auge

Auch auf die jüngste Kritik des Cuxhavener Unternehmers und Investors Norbert Plambeck, der seit Anfang 2017 Besitzer des Alten Fischereihafens in Cuxhaven ist, ging Timmermann ein: "Seine Bedenken zeugen nicht von dem Gedanken, Cuxhaven als Ganzes nach vorne zu bringen, sondern berücksichtigen nur das eigene Projekt. Die Kritik an den Plänen von Herrn Ahlers ist daher sehr durchsichtig und leider wenig hilfreich." (red)

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