Im Gegensatz zum Landkreis gab es in der Stadt Cuxhaven keine Probleme beim bundeweiten Warntag. Foto: Weihrauch/dpa
Im Gegensatz zum Landkreis gab es in der Stadt Cuxhaven keine Probleme beim bundeweiten Warntag. Foto: Weihrauch/dpa
Bundesweite Aktion

Cuxhaven: In der Stadt keine Probleme beim Warntag

11.09.2020

CUXHAVEN. Am Donnerstag um 11 Uhr wurde es laut in der Stadt Cuxhaven: Zum bundesweiten Warntag ertönten zahlreiche Sirenen.

Ziel des Probelaufs war es, Bürgerinnen und Bürger für das Thema Warnung zu sensibilisieren. Doch nicht überall in Deutschland verlief der Warntag so reibungslos wie in Cuxhaven.

Alarmglocken

Eigentlich sollten um Punkt 11 Uhr quer durch die Bundesrepublik alle Alarmglocken schrillen. Doch die meisten Sirenen und Smartphones blieben zunächst stumm. Bei der Verbreitung der Warnmeldung kam es teilweise zu erheblichen Verzögerungen. Die angekündigte Warnmeldung und die anschließende Entwarnung tröpfelten erst mit 30 Minuten Verspätung ein. Grund dafür sei ein technisches Problem gewesen, teilt das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) in Bonn mit.

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Stadt Cuxhaven

Erfolgreich verlief dagegen der Warntag in der Stadt Cuxhaven. Um Punkt elf Uhr ertönten die Sirenen im Stadtgebiet - teilweise mit Sprachansage, teilweise als Sirenenalarm - je nach Ausstattungsart. Auch die vorherige Benachrichtigung über die Warnmelde-App "BIWAPP" des Katastrophenstabs der Stadt Cuxhaven funktionierte auf lokaler Ebene einwandfrei. Eine Stunde vor Beginn des Probealarms erhielten die Smartphone-Nutzerinnen und -Nutzer den Hinweis auf den Warntag auf ihren Geräten. Um 11.20 Uhr dann auch die Entwarnung des Probealarms.

Pushnachrichten

Erst im Anschluss trafen die Pushnachrichten des Bundesamts mit deutlicher Verspätung auf den Mobilfunkgeräten der Nutzerinnen und Nutzer ein. Während das Bundesamt aus diesem Test "wichtige Erkenntnisse für den Ausbau" zieht, habe der Probelauf gezeigt, dass Cuxhaven für den Notfall technisch gut vorbereitet ist, teilt die Stadt mit. 

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