Schon seit Anfang November liegt die "Cuxhaven" im Neuen Fischereihafen, die "Berlin" machte Ende November im Heimathafen fest. In ein paar Tagen geht die Winterpause für die Cuxhavener Hochseefischer zu Ende. Die Besatzungen kehren aus dem Urlaub zurück und die Trawler steuern wieder Fangplätze im Nordatlantik an. Foto: Sassen
Schon seit Anfang November liegt die "Cuxhaven" im Neuen Fischereihafen, die "Berlin" machte Ende November im Heimathafen fest. In ein paar Tagen geht die Winterpause für die Cuxhavener Hochseefischer zu Ende. Die Besatzungen kehren aus dem Urlaub zurück und die Trawler steuern wieder Fangplätze im Nordatlantik an. Foto: Sassen
Hochseefischerei

Cuxhavener DFFU-Trawler steuern bald Nordatlantik an

25.01.2020

CUXHAVEN. Nur noch ein paar Tage, dann geht die Winterpause für Cuxhavens Hochseefischer zu Ende. Die beiden Flaggschiffe der DFFU stechen wieder in See.

Am 30. Januar laufen die "Berlin" und am 3. Februar die "Cuxhaven", die beiden Flaggschiffe der Deutschen Fischfang Union (DFFU) mit Sitz in Cuxhaven, planmäßig zu ihren ersten Fangreisen im neuen Jahr aus. Reedereichef Haraldur Gretarsson hofft auf eine gute Fangsaison 2020.

Pause zum Jahreswechsel

Die DFFU ist ein Tochterunternehmen der isländischen Samherji-Gruppe, die 1998 in Cuxhaven einstieg und das Traditions-Unternehmen (als Nachfolger der "Nordsee") damit rettete. Es ist Tradition in der Hochseefischerei, dass die Zeit um den Jahreswechsel für eine längere Winterpause genutzt wird. Die Fangquoten für das alte Jahr sind dann in der Regel abgefischt.

Erholung nach anstrengender Arbeit 

Für die Besatzungen bedeutet das nach der anstrengenden Arbeit auf See eine längere Erholungspause. Die geht nun bald zu Ende und die Seeleute kommen zurück aus ihrem Jahresurlaub.

Seit zwei Jahren im Einsatz

Und wie lief die Fischerei im vergangenen Jahr? Zufrieden äußerte sich DFFU-Geschäftsführer Gretarsson über die zurückliegende Saison. Die Neubauten "Berlin" und "Cuxhaven" sind jetzt seit gut zwei Jahren im Einsatz. Anfängliche Kinderkrankheiten konnten abgestellt werden. Inzwischen erfüllen die je 40 Millionen Euro teuren Schiffe die in sie gesetzten Erwartungen, sagt der Reedereichef auf Nachfrage unserer Zeitung.

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