Das Logo des Energieversorgers EWE. Foto: Dittrich
Wirtschaft und Verbraucher

EWE: Keine Hinweise auf weitere Abrechnungsfehler

03.12.2018

CUXHAVEN/OLDENBURG. Nach der fehlerhaften Abrechnung von Abwassergebühren in Cuxhaven prüft der Energieversorger EWE nun, ob er auch von anderen Kommunen zu hohe Entgelte eingefordert hat.

"Das gebietet unsere Sorgfaltspflicht", sagte ein EWE-Sprecher am Montag. Es gebe aber bisher keinerlei Anzeichen dafür, dass weitere Kunden betroffen seien. Die Prüfung werde voraussichtlich bis Ende Januar dauern. "Wir sind mit allen Kommunen im Gespräch", betonte der Sprecher.

EWE Wasser hatte von 2008 bis 2017 Cuxhaven insgesamt 9,3 Millionen Euro zu viel berechnet. Die Cuxhavener Nachrichten und die Niederelbe-Zeitung hatten den Fehler publik gemacht. Als Konsequenz lassen die Geschäftsführer bis zur Aufklärung der Ursachen ihre Jobs ruhen. EWE will die Summe noch in diesem Jahr an Cuxhaven zurückzahlen. (dpa/red)

Lesen Sie auch...
Weser-Vertiefung

Wirtschaftsverband Weser hat neuen Vorsitzenden

08.12.2018

BREMERHAVEN/BREMEN. Uwe Beckmeyer wurde zum neuen Vorsitzenden des Wirtschaftsverbandes Weser gewählt.

Offshore

Produktion bei Siemens in Cuxhaven in drei Schichten

von Thomas Sassen | 06.12.2018

CUXHAVEN. Der mögliche schnellere Ausbau der Offshore-Windenergie in Deutschland scheitert derzeit an der Deckelung der Ausbauziele durch die Bundesregierung. Die Branche leidet massiv darunter. 

Abwasser-Affäre

Versorger EWE sucht strategischen Partner für Cuxhaven

von Kai Koppe | 06.12.2018

CUXHAVEN. Die EWE AG sucht nach einem strategischen Partner. Zur Sprache kam dieses Thema kürzlich im Stadtrat. 

Gastronomie

"Milchbar" Bremerhaven bei Ebay zum Verkauf

06.12.2018

BREMERHAVEN. Das Bremerhavener Lokal "Milchbar" wird im Internet bei Ebay als "Anlageobjekt mit Kultfaktor" angepriesen.