"GNTM"-Model Caroline Krüger: So viel hat sie nach der Show zu tun
BREMERHAVEN/CUXHAVEN. Die gebürtige Cuxhavenerin und BWL-Studentin Caroline Krüger aus Bremerhaven ist in der neunten Staffel der Serie "Germany's Next Topmodel" zu einem bekannten Gesicht geworden.
Das ist mittlerweile drei Monate her. Unsere Zeitung wollte wissen, wie es ihr jetzt ergeht.
"Ich stehe ja noch ganz am Anfang", erzählt die Studentin. Krüger belegte in der diesjährigen Staffel Platz sechs und gehört somit zu den Besten von Heidi Klums "Meeedchen". Bevor die Dreharbeiten begannen, studierte sie in Bremerhaven BWL - und das hat sie auch weiterhin vor.
Studium soll fortgesetzt werden
"Auf jeden Fall möchte ich weiter studieren. Höchstwahrscheinlich auch in Bremerhaven. Ich brauche einfach die Nähe zum Wasser. Auch wenn ich dann pendeln muss", erzählt die Wahl-Hamburgerin.
"Ich arbeite momentan acht Stunden täglich, und es ist noch einiges geplant. Ich möchte mein Studium irgendwann gerne mit der Social-Media-Arbeit verbinden. Ich bin aber noch ganz offen. Zu den Size-zero-Modeln gehöre ich ja auch nicht, deshalb ist es nicht so leicht, internationaler zu werden. Vor der Sendung war das Modeln ja auch gar nicht geplant", so Krüger.
53 800 Abonnenten bei Instagram
Immer wieder erarbeitet sie sich neue Dinge, die zum Modeljob dazugehören, so zum Beispiel die Arbeit mit dem Social-Media-Kanal Instagram. Caroline Krüger hat dort 53 800 Abonnenten. Über dieses Medium hält sie auch Kontakt zu den anderen Teilnehmern. "Vor allem zu Tatjana, Sayana und Leonella habe ich noch engeren Kontakt. Wir treffen uns ab und zu auf Events, wie zum Beispiel der Fashion Week", erzählt die 22-Jährige.
Unter Vertrag bei einer Modelagentur steht sie momentan nicht mehr. Nach der Teilnahme bei Germany's Next Topmodel ist es eigentlich üblich, dass die Teilnehmerinnen bei der Agentur "ONEeins fab Management" für mindestens zwei Jahre unter Vertrag stehen. Diesen hat sie allerdings gekündigt, da sie keinerlei Modeljobs angeboten bekommen hat. "Nur Instagramkunden, mit denen ich nicht zusammenarbeiten möchte", erklärt die Studentin.
"GNTM" als Sprungbrett
Trotzdem war Germany's Next Topmodel ein Sprungbrett für sie. Wenn Krüger dürfte, würde sie auch ein zweites Mal an der Sendung teilnehmen, obwohl sie nicht so oft zu sehen war wie ihre Mitstreiterinnen. Krüger erklärt es sich so: "Es ist GNTM, das ist das Konzept der Sendung. Es werden viel Drama und Tränen gezeigt. Ich aber sehe jeden Menschen als gut an und ich fühle mich auch wohl mit mir selber. Ich gehöre nicht zu denen, die andere schlechtreden müssen." Wenn Krüger nach ihrem Urlaubssemester voraussichtlich wieder in Bremerhaven anfängt zu studieren, freut sie sich, mit ihren Freunden am Deich zu sitzen und auf das Meer zu schauen. (cs)
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