So idyllisch soll es einmal aussehen: Von der rückwärtigen Seite am Valger Weg genießen die Bewohner einen Blick ins satte Grün des Dorumer Amtsgartens. Grafik: Großmann & Köhn Immobilien GmbH
So idyllisch soll es einmal aussehen: Von der rückwärtigen Seite am Valger Weg genießen die Bewohner einen Blick ins satte Grün des Dorumer Amtsgartens. Grafik: Großmann & Köhn Immobilien GmbH
Bauwesen

Hochwertige Wohnungen entstehen in Dorum

16.10.2019

WURSTER NORDSEEKÜSTE. Gut zwei Jahre ist es her, als Dr. Julia Köhn und ihr Mann Dr. Steffen Großmann ihr Neubauprojekt für ein bebautes Grundstück an der Gröpelstraße 11/13 in Dorum vorgestellt haben.

Nach einer längeren Planungsphase sollen Anfang 2020 die Abrissbagger anrollen, die Platz für den Neubau schaffen sollen. "Sobald es die Witterung zulässt", sagt Großmann.

Auf der Suche nach einem Eigenheim waren Köhn und Großmann auf den seinerzeit zum Verkauf stehenden und damals noch bewohnten Gebäudekomplex gestoßen. Zwar habe er sich für die eigenen Wohnbedürfnisse nicht geeignet. Dennoch hatte sich das Paar in die innerörtliche Lage am Amtsgarten "verliebt".

Zwei Gebäude

"Unser erster Gedanke war, die Gebäude zu erhalten und weiteren Wohnraum darin zu schaffen", erinnert sich Köhn. Aufgrund des baulichen Zustands habe sich das Paar jedoch letztlich für einen Abriss und Neubauten entschieden.

Geplant sind zwei Gebäude mit jeweils acht Wohnungen mit Wohnflächen zwischen 61 und 93 Quadratmetern auf drei durch Aufzüge verbundenen Etagen. Parkplätze sollten ursprünglich unterirdisch gebaut werden. Von diesem Plan haben sie sich allerdings inzwischen verabschiedet. Stattdessen soll das gegenüber der beiden Häuser liegende Lager, das zurzeit noch von den "Dorumer Bastelbuben" genutzt wird, für einen Parkplatz für die Bewohner der beiden Neubauten weichen, berichtet Großmann.

Mehrere Meter zurückgesetzt

Bei seinen Planungen hatte das Paar auch die aktuell ungünstige Lage der direkt an die Gröpelstraße angrenzenden Altbausubstanz im Blick.

Die beiden neuen Mehrfamilienhäuser, die in zwei Bauabschnitten errichtet werden sollen, werden mehrere Meter zurückgesetzt errichtet. Damit schaffen sie Platz für einen breiteren Fußweg sowie Fahrradeinstellplätze vor den Hauseingängen. An einer Seite des Hauses wird zudem ein kleiner Spielplatz entstehen. Das Paar plant, die Wohnungen zu verkaufen. Den Käufern stehe es selbstverständlich frei, ihr Eigentum zu vermieten. Als Interessenten haben Köhn und Großmann sowohl junge Paare und Familien als auch Menschen mit Handicaps und Senioren im Blick. "Ziel des Projektes ist es, modernen Wohnraum für die Bedürfnisse aller Generationen zu schaffen und ein intergenerationelles Zusammenleben zu ermöglichen", sagt Großmann.

Festhalten wollen die Bauherren auch an dem Plan, zwischen den beiden Neubauten einen Weg zwischen Gröpelstraße und Valger Weg für die Allgemeinheit zu schaffen.

Dieser wird ausschließlich für Fußgänger und Radfahrer zugänglich sein. Das sei Bestandteil des Bebauungsplans, stellt Großmann klar.

"Haben uns Zeit genommen"

Dass Köhn und Großmann erst im kommenden Jahr anfangen, ihre Baupläne umzusetzen, hänge entscheidend mit der Dauer des B-Plan-Verfahrens zusammen. So hätten zunächst mehrere Gutachten erstellt werden müssen. "Wir haben uns die Zeit genommen, alles ordentlich abzuarbeiten", erklärt Großmann.

Von Heike Leuschner

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