Junge Union: Chance für eine Fähre jetzt nutzen
CUXHAVEN. Die kritischen Fragen der Tourismus-Wirtschaftsgemeinschaft (TWG) bezüglich der Pläne von Heinrich Ahlers, die Fährverbindung nach Brunsbüttel wieder in Fahrt zu bringen, hat die Mittelstandsvereinigung der CDU und die Junge Union (JU) auf den Plan gerufen.
Beide kritisieren die destruktive Haltung von Norbert Plambeck und der TWG, die kürzlich Kritik an den Plänen zur Nutzung des Steubenhöfts durch die neue Elbferry GmbH geübt hatten. Anleger, Rampe und Verkehrsflächen am Steubenhöft seien gegenwärtig für einen Fährbetrieb ausgelegt, meint Oliver Oswald, JU Stadtverbandsvorsitzender.
Über zwei Millionen Euro hatte das Land in die Anpassung der Anlage investiert, weshalb sie jetzt auch als solche genutzt werden sollte. Ob und wann dagegen Kreuzfahrtschiffe am Steubenhöft abgefertigt würden, sei bislang noch gänzlich unklar. Außerdem müsse gefragt werden, ob nicht ein Kreuzfahrt-Betrieb störender wäre als der einer Fährverbindung. "Ob nun 15 Lkw und 40 Pkw am Steubenhöft auf die Elbfähre warten oder 25 Busse und 25 Taxen auf Gäste von Kreuzfahrtschiffen, macht in unseren Augen zunächst einmal wenig Unterschied, sowohl von der Infrastruktur als auch aus ökologischen Gesichtspunkten", konstatiert JU-Kreisvorsitzender Lars Birner. Aus Sicht der Jungen Union sollte deshalb die gegenwärtige große Chance genutzt werden.
Heinrich Ahlers will am liebsten schon im April 2019 mit der Fähre starten. Vergangene Woche hat er sich in Norwegen passende Schiffe angesehen. "Jetzt beginnen erst die Verhandlungen mit den Schiffseignern", sagte er am Montag auf Nachfrage.
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