Der einzige deutsche Teilnehmer bei der Vendée Globe, der härtesten Einhandregatta der Welt, ist kurz vor dem Ziel mit einem Fischerboot kollidiert, was ihn womöglich den Sieg gekostet hat. Foto: Andreas Lindlahr
Drama bei Einhandregatta
Kollision lässt Boris Herrmanns Traum vom Sieg bei Vendée Globe platzen
LES SABLES-D‘OLONNE. Eine Kollision mit einem Fischerboot hat Boris Herrmann, dem einzigen deutschen Teilnehmer am Vendée Globe, der härtesten Einhandregatta der Welt, möglicherweise den Sieg gekostet.
Rund 90 Seemeilen vor dem Ziel kam es zu dem Zusammenstoß mit dem Trawler, bei dem die Rennjacht von Boris Herrmann, einen der beiden Foils (Tragflächen) verlor und beschädigt wurde. Der Segler wurde nicht verletzt.
Er hatte geschlafen, als es zur Kollision kam. Am Donnerstag gegen 10 Uhr war er noch rund 20 Seemeilen vor der Zielllinie, der er sich mit rund 7 Knoten Fahrt nähert.
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