Nächster Schritt getan: Titan Wind übernimmt Ambau in Cuxhaven
CUXHAVEN. Nun ist es so gut wie sicher: Ein deutsches Tochterunternehmen des chinesischen Konzerns "Titan Wind Energy" übernimmt Ambau.
Die Chinesen wollen von Cuxhaven aus den Markt für Türme und Fundamente von Windkraftanlagen in Europa erobern. Das deutsche Tochterunternehmen Titan Wind Energy Germany mit Sitz in Hamburg wird dazu in Kürze den insolventen deutschen Turmhersteller Ambau übernehmen.
Stadt und NPorts verzichten
Das bestätigten am Montag Oberbürgermeister Uwe Santjer, Erste Stadträtin Andrea Pospich und NPorts-Chef Holger Banik. Zuvor hatten Stadt und NPorts schriftlich auf das Vorkaufsrecht für die 80 Hektar umfassenden Industrieflächen verzichtet.
Keine Zweifel mehr
Angesichts der Aussichten auf eine neue Industrieansiedlung waren die Unterzeichner eigentlich in Feierlaune. Den Sekt wollten Santjer und Banik aber noch in der Flasche lassen, bis der künftige Investor auch tatsächlich den Kaufvertrag mit dem Insolvenzverwalter unterschrieben hat, woran alle Beteiligten nach dem Verzicht von Stadt und Hafenbetreiber keine Zweifel haben.
Cuxhaven wird steuerrechtlicher Sitz
Dann sind die Jobs der knapp 40 verbliebenen Arbeitnehmer vorerst gesichert. Perspektivisch sollen über 100 neue Arbeitsplätze geschaffen werden. Cuxhaven wird zum steuerrechtlichen Sitz des Unternehmens. Damit fließen auch die Gewerbesteuern ins Stadtsäckel.
Was das Unternehmen in Cuxhaven plant, was der Verantwortliche von Titan Wind sagt und wie lange der Pachtvertrag läuft, lesen Sie am Dienstag, 28. Januar, in den Cuxhavener Nachrichten und in der Niederelbe-Zeitung.