SC Neptun Cuxhaven wieder an der Tabellenspitze
OXSTEDT. Am Wochenende hat die Wasserball-Oberliga-Mannschaft des SC Neptun Cuxhaven erneut zwei Heimspiele in Oxstedt austragen. Beide Spiele (gegen Hameln 18:13 und gegen Laatzen (16:11) gewannen die Cuxhavener. Damit eroberte der SC Neptun die Tabellenspitze zurück.
Zuerst traf Cuxhaven auf SV Hameln 13, die im Laufe der Saison immer stärker wurde. Neptun war also gewarnt und begann konzentriert und ging in Führung. Hameln versuchte es mit Fernschüssen und war erfolgreich, blieb bis zur Halbzeitpause gefährlich. Im dritten Viertel setzte sich Neptun dann jedoch ab.
Sechs Tore in Folge brachten dann eine beruhigende 17:8-Führung. Erst im letzten Abschnitt ließ die Truppe von Trainer Udo Kattenberg etwas die Zügel schleifen und Hameln verkürte noch zum Endstand von 18:13.
Der große Showdown folgte, denn für die zweite Partie war der Tabellenführer SpVg Laatzen II zu Gast. Das Hinspiel hatte Cuxhaven noch mit 10:15 verloren. Jetzt wollte Neptun Revanche nehmen. Es entwickelte sich eine spannende und hart geführte Partie mit dem besseren Start für Laatzen. Doch Neptun bewies beim Stand von 3:6 Moral und kam bis auf 5:6 heran.
Starkes Schlussviertel
Ab dem dritten Viertel spielte Cuxhaven in Überzahl, und normalerweise Weise ist das schon die Entscheidung. Aber der Gegner verteidigte geschickt und dieGastgeber zogen kein Kapital aus dem Vorteil. Im Gegenteil, Laatzen erhöhte die Tordifferenz auf zwei Tore. Erst im letzten Abschnitt, als Centerverteidiger Lennart Knabe seine Mitspieler noch mal an die Ehre appellierte, ging ein Ruck durch die Mannschaft und jetzt spielte Neptun wie ein Titelanwärter. Tor um Tor gelang jetzt und Neptun gewann noch deutlich mit 16:11. Damit wurde die Tabellenführung zurückerobert. Cuxhaven hat nur noch ein Spiel, allerdings auswärts beim heimstarken Hellas Hildesheim.
Für Neptun spielten: Florian Behrend, Danilo Rusch, Vincent Böker, Henrik Wulf, Janne Brüggemann, Pauline Pannasch, Christian Kattenberg, Lars Peters, Henry Brütt, Bastian Mockenhaupt, Lennart Knabe, Jasper Pannasch, Georg Böker. (red)