Gerade in der Anfangsphase der ersten Halbzeit gab es für die Altenwalderinnen kaum ein Durchkommen gegen die engagiert arbeitende Verteidigung der Delmenhorsterinnen. Hier hat Verena Stolle zu kämpfen. Foto: Witthohn
Handball

TSV Altenwalde verliert zum Saisonauftakt

03.09.2018

FRANZENBURG. Im ersten Spiel der Handball-Landesliga der Damen mussten sich die Spielerinnen des TSV Altenwalde in der heimischen Franzenburger Halle der HSG Delmenhorst mit 26:29 geschlagen geben. Vor allem in der ersten Hälfte zeigten die TSV-Damen laut Trainerin Katrin Hinck eine "katastrophale Leistung", sodass die Niederlage am Ende verdient war. (jun)

TSV Altenwalde - HSG Delmenhorst 26:29 (9:17): Die Altenwalderinnen rannten in der ersten Hälfte gegen eine Abwehr an, die in der Anfangsphase sicher stand. So lag das Team von Trainerin Hinck schnell mit 4:8 zurück. Dann standen die Gastgeberinnen ihrerseits sicherer in der Abwehr, Keeperin Maria Nitz zeigte ihr Können und parierte mehrfach glänzend. Die TSVerinnen glichen zum 8:8 aus und hätten auch in Führung gehen können, doch mehrfach wurden lange Konter-Pässe gespielt, die nicht ankamen. Die vielen vergebenen Chancen sollten sich rächen, denn Delmenhorst nutzte dies nun gnadenlos aus und erarbeitete sich eine beruhigende Acht-Tore-Führung zur Halbzeitpause (9:17).

Nach dem Seitenwechsel wurde es etwas besser bei den Heimischen, doch zufriedenstellend sei die Leistung noch immer nicht gewesen, so Hinck. In der Abwehr ging ihre Mannschaft zu zaghaft zu Werke und im Angriff wurden viele Möglichkeiten leichtfertig vergeben. Delmenhorst zeigte die reifere Spielanlage.

Richtig in Gefahr geriet der Auswärtssieg für die HSG daher nicht. Altenwalde gab zwar nicht auf, doch der Rückstand aus der ersten Hälfte war zu groß. Am Ende gewannen die Gäste verdient in der Franzenburger Halle mit 29:26 und fügten den Altenwalderinnen eine schmerzhafte Niederlage zum Saisonauftakt zu.

TSV-Trainerin Katrin Hinck haderte nach dem Spiel vor allem mit der Leistung ihrer Mannschaft in ersten Hälfte: "Das war eine Katastrophe. Unser Rückzugsverhalten war schlecht und wir sind nicht dahingegangen, wo es weh tut." Bei einigen habe die Einstellung nicht gestimmt. Hinzu kamen zu viele einfache Ballverluste und vergebene Torchancen. "Delmenhorst wollte den Sieg mehr und hat am Ende auch verdient gewonnen", so Hinck. 

TSV Altenwalde: Maria Nitz und Sabina Root (im Tor), Stefanie Bünger (5), Kira Döhring, Kim Ayleen Hannawald (6), Verena Stolle, Stefanie Steffens (5), Nele Frers (2), Mareike Ewigleben (4), Jule Santjer (1), Jona Marie Krüger und Kathrin Nieder (3).

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