Sexualisierte Gewalt durch ehemaligen Cuxhavener Priester?
CUXHAVEN. Das Bistum Hildesheim geht Hinweisen auf sexualisierte Gewalt durch den verstorbenen Geistlichen Georg M. nach. Im Blick ist auch Cuxhaven (St. Marien).
In Cuxhaven war Georg M. tätig, ehe er 2005 in den Ruhestand versetzt wurde. Ruhestandsgeistlicher war er ab 2009 in Wolfenbüttel (St. Petrus).
Hinweise auf sexualisierte Gewalt
Eine Arbeitsgruppe geht Hinweisen auf sexualisierte Gewalt nach. Die Diözese hat den Vorsitzenden Richter am Landgericht a. D., Wolfgang Rosenbusch, beauftragt, mit Fachleuten in den Pfarrgemeinden, in denen der Priester Georg M. tätig war, Aussagen zu überprüfen. Pädosexuelle Veranlagung Anlass für die Arbeitsgruppe sind Zeugenangaben, die der Pfarrer der Pfarrei St. Petrus Wolfenbüttel, Matthias Eggers, erhalten hat. Der Ruhestandsgeistliche soll 2015 sexualisierte Gewalt gegen einen Jungen ausgeübt haben. Ebenso gibt es Anzeichen, dass der 2019 verstorbene Priester eine pädosexuelle Veranlagung hatte. Die gesamte Priesterlaufbahn von Georg M. wird untersucht.
Professionelle Hilfe
Für Betroffene gibt es im Bistum professionelle Ansprechpersonen, unabhängig von der Kirche, unter www.bistum-hildesheim.de/missbrauch; E-Mail: beraterstab@bistum-hildesheim.de; unter Telefon (0 51 21) 17 48 266. Hinweise an Rosenbusch von Zeugen unter der Handynummer 0151-66 05 80 51.
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