Die Visualisierung des neuen Mehrzweckschiffes für das Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt Cuxhaven, des Nachfolgebaus der "Neuwerk". Abb.: Abeking & Rasmussen
Die Visualisierung des neuen Mehrzweckschiffes für das Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt Cuxhaven, des Nachfolgebaus der "Neuwerk". Abb.: Abeking & Rasmussen
Schiffbauprogramm

WSA in Cuxhaven: Bau des Nachfolgers der "Neuwerk" gesichert

05.07.2020

CUXHAVEN. Mit dem zweiten Nachtragshaushalt schafft der Bund die Grundlage für die Umsetzung des Konjunkturpaketes zur Unterstützung der maritimen Wirtschaft. Davon profitiert auch der Hafenstandort Cuxhaven.

Am 3. Juni hat die Koalition das Konjunkturpaket beschlossen, um nach den Lockerungen möglichst schnell und zielgenau die Wirtschaft wiederzubeleben und die Kaufkraft zu stimulieren.

Mit dem zweiten Nachtragshaushalt wird zudem die Grundlage für ein umfangreiches "Schiffbauprogramm" in den Jahren 2020 bis 2025 gelegt. Dies betrifft unter anderem das "Flottenerneuerungsprogramm Behördenschiffe" mit 290 Millionen Euro für Ersatzbeschaffungen im Bereich der Wasserstraßen und Schifffahrtsverwaltung, der Bundespolizei und der Zollverwaltung. Einen weiteren Schwerpunkt bildet das "Sofort-Programm Saubere Schiffe" mit gut 135 Millionen Euro Umfang im Zuständigkeitsbereich des Bundesverkehrsministeriums.

Im kommenden Jahr werden bereits 150 Millionen Euro zur Verfügung stehen für das "Flottenerneuerungsprogramm Behördenschiffe" mit rund 96 Millionen Euro, das "Förderprogramm LNG-Betankungsschiffe" mit etwa 24 Millionen Euro und das "Sofort-Programm Saubere Schiffe" mit ungefähr 30 Millionen Euro.

Konkret heißt das, dass die Voraussetzung geschaffen wurde, dass das Bundesverkehrsministerium kurzfristig die Ersatzbeschaffung des Mehrzweckschiffes "Neuwerk", etwa 196 Millionen Euro, für das Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt Cuxhaven veranlassen kann. Zudem werde mit dem bis 2025 angelegten Programm die Planungs- und Realisierungssicherheit geschaffen für weitere Beschaffungsmaßnahmen im Schiffbau, so auch für den Ersatz des Ölauffangschiffes "Eversand".

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