Neben dem Altglas-Containerstandort Osterbüttel (Foto) gibt es noch zwei weitere Containerstandorte in Dorum. Die Gemeinde schlägt einen vierten am Dorumer Bahnhof vor. Foto: Leuschner
Neben dem Altglas-Containerstandort Osterbüttel (Foto) gibt es noch zwei weitere Containerstandorte in Dorum. Die Gemeinde schlägt einen vierten am Dorumer Bahnhof vor. Foto: Leuschner
Abfall

Wurster Nordseeküste schlägt neuen Containerstandort vor

26.09.2019

WURSTER NORDSEEKÜSTE. Seit einigen Monaten ist der Altglas- und Containerstandort auf dem Edeka-Marktgelände in Dorum geschlossen.

Zum Ausgleich dafür seien die Aufnahmekapazitäten am Osterbüttel verdoppelt und der Abfuhrrhythmus erhöht worden, berichtete der Erste Gemeinderat Michael Göbel auf der jüngsten Sitzung des Dorumer Ortsrats in der Gaststätte Deutsches Haus (Schade) in Dorum. "Mit den Kapazitäten haben wir jetzt keine Probleme mehr."

Aus der Sicht von Ortsbürgermeisterin Hanna Bohne (CDU) reichen aber die insgesamt drei Altglas- und Containerstandorte für Dorum (Osterbüttel, Berliner Straße, Tuchenweg) nicht aus. Für jeden, der in der Nähe eines Containers wohne, sei der damit verbundene Entsorgungslärm und -verkehr sicher eine Belastung, räumte Göbel ein. Andererseits macht es aus Sicht des Verwaltungsbeamten "keinen Sinn, einen weiteren Standort irgendwo in der Walachei zu eröffnen". Da fahre ohnehin keiner hin.

Videoüberwachung möglich

Um die Belastungen abzumildern, die für Anlieger rund um Altglas- und Altpapiercontainer entstehen, schlägt die Gemeinde einen zusätzlichen Standort am Dorumer Bahnhof vor. Im hinteren Teil gebe es genügend Parkfläche für Entsorger. "Wir möchten das so schnell wie möglich umsetzen", versicherte Göbel. Da die Container zur Zuständigkeit des Landkreises gehören, müsse dieser in Abstimmung mit der Entsorgungsfirma über den Vorschlag entscheiden.

Eine Videoüberwachung soll es dort aber vorerst nicht geben. "Präventiv halte ich davon nichts", erklärte Göbel. Schließlich gehe es erst einmal nicht darum, dass an dem potenziellen Standort illegal Müll entsorgt wird.

Sollte das aber der Fall sein, wäre eine Videoüberwachung durchaus eine Möglichkeit, entsprechende Umweltverstöße zu unterbinden, räumte Göbel ein. Er verwies auf eine Videokamera, die unlängst am Nordholzer Containerstandort am Taubenring installiert worden ist. Seit es die Kamera dort gibt, gebe es von den Anliegern kaum noch Klagen. (ike)

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