Havarie

Ein Toter bei Feuer auf Frachter auf der Elbe vor Otterndorf

von Marcel Kolbenstetter | 06.09.2019

OTTERNDORF. Brand auf einem Schiff auf der Elbe: Am Freitagnachmittag geriet ein Frachter zwischen Otterndorf und Brunsbüttel in Brand. Eine Person kam dabei ums Leben. (Update: Freitag, 18.10 Uhr)

Das gab das Havariekommando in Cuxhaven bekannt. 

Feuer im Maschinenraum

Bei dem Brand auf dem Frachter "Kelly Lucina" in der Elbmündung ist ein Mann ums Leben gekommen. Das Feuer brach am Freitagnachmittag im Maschinenraum des unter maltesischer Flagge fahrenden Schiffs "Kelly" aus, wie das Havariekommando mitteilte. Zwei weitere Seeleute seien schwer verletzt und mit Hubschraubern ins Krankenhaus gebracht worden. Der Brand wurde von Einsatzkräften gelöscht.

Bei dem Frachter handelt es sich um die "Kelly Lucina". Das Schiff ist 132 Meter lang und 16 Meter breit. Auf der Route von Rotterdam ins russische Kaliningrad brach an Bord ein Feuer aus. Drei Mitglieder der dreizehnköpfigen Besatzung wurden nach Angaben von Timo Paechnatz, Sprecher des Havariekommandos in Cuxhaven, verletzt und von den Rettungskräften geborgen. Sie wurden in umliegende Krankenhäuser gebracht. Ein Besatzungsmitglied erlag später seinen Verletzungen. Im Einsatz sind unter anderem die Brandbekämpfungseinheiten der Berufsfeuerwehr Cuxhaven und Brunsbüttel. Auf See unterstützen die Seenotretter der "Anneliese Kramer" sowie Crewmitglieder des Zollboots "Glückstadt". Zahlreiche Schlepper wie die "Parat", "Multrasalvor", "Fairplay XV" und "Viking Energy" sichern den Frachter. 

Ein Stab des Kommandos habe sich umgehend zusammengefunden und die Situation analysiert, heißt es weiter. Das Schiff liegt derzeit in Höhe Ostemündung auf der Elbe vor Anker. 

Keine Gefahr für Schiffsverkehr

Wie Sprecher Paechnatz weiter mitteilte, bestehe keine Gefahr für den Schiffsverkehr auf der Elbe. Ebenso seien keine Schadstoffe aus dem Frachter ausgelaufen, sodass es durch die Havarie keine Umweltschäden geben werde. 

Bisherige Berichterstattung 

Stand: Freitag, 16 Uhr:

Bei dem Frachter handelt es sich um die "Kelly Lucina". Das Schiff ist 132 Meter lang und 16 Meter breit. Auf der Route von Rotterdam ins russische Kaliningrad brach an Bord ein Feuer aus. Drei Mitglieder der dreizehnköpfigen Besatzung wurden nach Angaben von Timo Paechnatz, Sprecher des Havariekommandos in Cuxhaven, verletzt und von den Rettungskräften geborgen. Sie wurden in umliegende Krankenhäuser gebracht. Im Einsatz sind unter anderem die Brandbekämpfungseinheiten der Berufsfeuerwehr Cuxhaven und Brunsbüttel. Auf See unterstützen die Seenotretter der "Anneliese Kramer" sowie Crewmitglieder des Zollboots "Glückstadt". Zahlreiche Schlepper wie die "Parat", "Multrasalvor", "Fairplay XV" und "Viking Energy" sichern den Frachter. 

Wie schlimm das Feuer ist und wo es genau ausbrach, konnte der Sprecher des Havariekommandos in Cuxhaven noch nicht beantworten. Ein Stab des Kommandos habe sich umgehend zusammengefunden und die Situation analysiert, heißt es weiter. Das Schiff liegt derzeit in Höhe Ostemündung auf der Elbe vor Anker. 

Wie Sprecher Paechnatz weiter mitteilte, bestehe keine Gefahr für den Schiffsverkehr auf der Elbe. Ebenso seien keine Mittel aus dem Frachter ausgelaufen, sodass es durch die Havarie keine Umweltschäden geben werde. 

Stand: Freitag, 14.55 Uhr:

Bei dem Frachter handelt es sich um die "Kelly Lucina". Das Schiff ist 132 Meter lang und 16 Meter breit. Auf der Route von Rotterdam ins russische Kaliningrad brach an Bord ein Feuer aus. Wie schlimm das Feuer ist und wo es genau ausbrach, konnte ein Sprecher des Havariekommandos in Cuxhaven noch nicht beantworten. Ein Stab des Kommandos sei dabei zusammen zu kommen und sich einen Überblick zu verschaffen, heißt es weiter. Das Schiff liegt derzeit in Höhe Ostemündung auf der Elbe. Bei ihr befinden sich derzeit drei Schlepper sowie ein Zollboot. Weitere Informationen folgen. 

Marcel Kolbenstetter

Redakteur
Cuxhavener Nachrichten/Niederelbe-Zeitung

mkolbenstetter@no-spamcuxonline.de

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