Das Bike Navy-Team rund um Veranstalter Christian Stoll steht in den Startlöchern. Foto: Fischer
Das Bike Navy-Team rund um Veranstalter Christian Stoll steht in den Startlöchern. Foto: Fischer
Flughafen-Rennen

Vorfreude auf das Bike Navy in Nordholz steigt: Olympia-Medaillengewinner ist dabei

von Tim Larschow | 09.06.2023

Das Flughafen-Rennen Bike Navy in Nordholz wirft seine Schatten voraus. Auch Profis sind wieder mit am Start. Jetzt haben die Veranstalter verraten, wer teilnehmen wird.

"Wir haben in den letzten drei Jahren ein solides Fundament geschaffen, und nun setzen wir mit dem Bike Navy Run noch einen darauf", verkündete Veranstalter Christian Stoll auf der Pressekonferenz am Freitag im Aeronauticum. Zum ersten Mal wird es auch eine Laufveranstaltung über den Flugplatz geben. Es werden Strecken mit einer Länge von einem, fünf und zehn Kilometern angeboten. "Alles ganz genau ausgemessen", versprach Stephan Giesbers, Kasernenkommandant in Nordholz. 

Beim Thema laufen steht Veranstalter Stoll mit Katrin Toetzke auch eine echte Expertin im Team zur Verfügung. "Das wird ein einmaliges Erlebnis", ist sich die erfahrene Läuferin sicher. Für Toetzke ist der Bike Navy Run mit einem Alleinstellungsmerkmal verbunden: "Es gibt immer mal wieder Läufe um einen Flugplatz herum, aber ein Lauf auf einer Start- und Landebahn ist mir nicht bekannt." 

Fahren gegen die Radsport-Profis

Ein Dutzend bekannte Fahrer werden auch in diesem Jahr das Bike Navy zum Erlebnis machen. 2023 erstmals dabei sind unter anderem: Olaf Pollack (Weltmeister und Olympiasieger) und Lars Teutenberg (92 Sixdays). Und mit Robert Förstemann auch der Mann, mit den wohl stärksten Oberschenkeln der Galaxis, wie der Veranstalter betont. Förstemann stand am Freitag per Liveschalte aus Berlin für Fragen zur Verfügung. 

Pressekonferenz im Aeronauticum: Bahnradfahrer und Olympia-Medaillengewinner Robert Förstemann war per Liveschalte dabei. Foto: Fischer

Bronzemedaillengewinner im Teamsprint bei den Olympischen Spielen

"Ich freue mich jetzt schon darauf, auf dem Flugplatz mit der beeindruckenden Kulisse zu fahren", schwärmte der Profi, der seit 2018 auch Kämpfer für Inklusion ist. Nach 17 Jahren als Einzelkämpfer lernte Förstemann eine neue Perspektive kennen. Nun versucht er, die Inklusion in seinem Sport voranzutreiben. Nachdem Berliner in Tokio knapp an einer paralympischen Bahnrad-Medaille vorbeigefahren war, will er mit seinem neuem Tandem-Partner Thomas Ulbricht in Paris 2024 einen zweiten Anlauf nehmen. Die nächste Kraftprobe für den Bronzemedaillengewinner im Teamsprint bei den Olympischen Spielen 2012 in London, wartet jedoch erst einmal beim Rennen in Nordholz. Und auch das Bike Navy Team möchte sich das Thema Inklusion auf die Fahnen schreiben und hat bereits einige Zusagen von Behindertensportlern.

Die erste weibliche "Schirmfrau"

Zum Ende der Pressekonferenz betonte Stoll, dass wirklich jeder, egal mit welchem Fahrrad, bei der Bike Navy mitmachen kann. Es wird Unterstützung und Tipps der Profis geben und ein Kräftemessen gegen die Stars wird möglich sein. Auch wenn der Radsport oft so rüberkommen würde, sei es kein Männersport, das würden auch die zahlreichen Sportlerinnen und Hobbyfahrerinnen zeigen. Außerdem hat das Bike Navy Team mit der niedersächsischen Innen- und Sportministerin Daniela Behrens die erste weibliche "Schirmfrau" der Veranstaltung gefunden. Weitere Informationen gibt es online unter www.bike-navy.de.

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Tim Larschow

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Cuxhavener Nachrichten/Niederelbe-Zeitung

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