FC Cuxhaven verliert auch im Pokal - Fokus auf Landesliga
Der Befreiungsschlag ist ausgeblieben. Der FC Cuxhaven verlor nach fünf Ligapleiten in Folge auch die Bezirkspokalpartie am Mittwoch beim VfL Güldenstern Stade deutlich. Dennoch blickt Trainer Timo Szybora positiv auf die nächste schwere Aufgabe.
Das Warten auf ein Erfolgserlebnis beim FC Cuxhaven geht weiter. Auch beim Bezirksligisten VfL Güldenstern Stade gab es für den Landesliga-Aufsteiger nichts zu holen. Die Cuxhavener kassierten eine deutliche 1:4-Niederlage und schieden damit im Bezirkspokal aus. "Es gibt viele Themen, die wir zeitnah abstellen müssen", sagte Trainer Timo Szybora nach dem Spiel. In den vergangenen Wochen war immer die mangelnde Chancenverwertung das Hauptthema. In Stade war es vor allem die fehlende Konsequenz im Verteidigen. "Wir bekommen zu einfache Gegentore", sagt Szybora. Beim 0:1 hatten die Cuxhavener im Mittelfeld gar keinen Zugriff. Stade kombinierte sich bis zur Grundlinie durch und Stürmer Illya Mykhno brauchte nach einem Querpass vor das Tor nur noch den Fuß hinzuhalten. Das 0:2 fiel nach einem Freistoß. Mehrere Cuxhavener ließen ihre Gegenspieler laufen. David Vollmers drückte den Ball freistehend aus wenigen Metern über die Linie. Auch bei Gegentor drei und vier waren die Cuxhavener nicht gedankenschnell genug. "Es war alles zu einfach", sagt Szybora. Das Tor für den FC kurz vor Schluss durch Stefan Cordts war nicht mehr als Ergebniskorrektur. Diese Fehler gilt es, schnell abzustellen. Viel Zeit bleibt nicht. Schon am Sonnabend wartet die nächste schwere Aufgabe in der Landesliga auf die Cuxhavener. Der TV Jahn Schneverdingen ist auf dem Sportplatz in Groden zu Gast. Mit sieben Punkten aus fünf Spielen belegt der TV Jahn aktuell Tabellenplatz sieben.
Szybora kennt die Schneverdinger, möchte sich im Vorfeld der Partie aber mehr auf die eigenen Stärken und Schwächen konzentrieren. "Wir wollen nicht immer nach anderen schauen", sagt er. Wichtig sei, dass sich seine Mannschaft belohne für den Aufwand, den sie betreibe. Auch in Stade hatten die Cuxhavener beim Stand von 0:1 rund 20 gute Minuten. Bis zum zweiten Gegentor. "Wir nehmen auch aus dem Spiel mit, dass wir es phasenweise können", so Szybora. Gegen Schneverdingen muss diese Phase aber deutlich länger sein, um etwas Zählbares mitzunehmen. "Wir bleiben positiv. Wir wussten vorher, dass es schwer wird, die Liga zu halten", sagt der FC‑Trainer. Der Glaube daran ist noch lange nicht verloren. Es sind erst fünf Spieltage absolviert. Trotz der fünf Niederlagen geben die Jungs ihm Woche für Woche Hoffnung, dass das erste Erfolgserlebnis bald kommen wird. "Die Jungs wollen und geben Gas. Die Motivation ist da", sagt Szybora. Dennoch braucht es am Ende Punkte, um die Liga zu halten. Eine nächste Chance haben die Cuxhavener am Sonnabend in Groden gegen Schneverdingen. Szybora ist zuversichtlich: "Wir hoffen, dass wir die drei Punkte bei uns behalten."
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