Nach langer Pleitenserie: Altenwalde kann doch noch gewinnen
Die Handball-Frauen des TSV Altenwalde haben nach sechs Pleiten in Folge wieder einen Sieg gefeiert. Auch wenn dieser im Kampf um den Klassenerhalt zu spät kommt, weckt das lang ersehnte Erfolgserlebnis neue Hoffnung.
TSV Altenwalde - HSG Bruchhausen-Vilsen 25:16 (16:9): Vor über fünf Monaten feierten Altenwalder Handballfrauen ihren ersten Heimsieg der Saison. Nun folgte Heimsieg Nummer zwei. Am Freitagabend besiegten die TSVerinnen die Gäste aus Bruchhausen völlig verdient mit 25:16 - bleiben aber Schlusslicht der Landesliga. Trainerin Miriana Schnautz war die Erleichterung nach der Partie anzumerken. "Ich bin sehr angetan von der Leistung und freue mich einfach, dass die Mannschaft eine Reaktion gezeigt hat", sagt sie. Von Beginn an waren die Altenwalderinnen auf der Höhe, führten nach etwas mehr als drei gespielten Minuten bereits mit 5:0. Zur Halbzeit stand es 16:9 für Altenwalde. Und anders als in den vergangenen Spielen hielten die TSVerinnen das Niveau und die Führung. Am Ende setzten sie sich deutlich mit 25:16 durch. "Wir hatten das Spiel super im Griff. Es hat ganz viel funktioniert", sagt Schnautz. Auch wenn der Klassenerhalt rechnerisch nicht mehr möglich ist, gibt dieser Erfolg Mut für den Saisonendspurt. "Wir wollen den Schwung mitnehmen und mit erhobenem Haupt die Saison beenden", sagt die Trainerin.
Altenwalde spielte mit: Joy Stüven, Finnya Arp (im Tor), Lea Stammer (7), Sophia Schwarz (1), Franziska Hunold (4), Denise Bode (1), Sarah Giesche (1), Jeanne Breuer (2), Lennja Peters, Kathrin Nieder, Jasmin Weissbrodt (1), Freia Sievern (7), Silja Spinck (1).