Die beiden besten Angreifer des TSV Altenwalde, Finn Habich und Matthis Schriefer, packten am Sonnabend beim Heimsieg gegen Habenhausen vor allem in der Abwehr kräftig zu. Foto: Unruh
Die beiden besten Angreifer des TSV Altenwalde, Finn Habich und Matthis Schriefer, packten am Sonnabend beim Heimsieg gegen Habenhausen vor allem in der Abwehr kräftig zu. Foto: Unruh
Handball

TSV Altenwalde gewinnt: Top-Abwehr sichert Sieg gegen Habenhausen

von Jan Unruh | 15.02.2026

Altenwalde feiert sechsten Sieg in Serie: Dank starker Abwehr und Torhüter Raphael Schriefer setzen sich die Landesliga-Handballer knapp mit 24:22 gegen den ATSV Habenhausen III durch.

Der Lauf des TSV Altenwalde geht weiter. Auch im sechsten Spiel in Folge bleiben die Männer in der Handball-Landesliga unbesiegt, gewinnen dank einer überragenden Abwehrleistung das Duell gegen den ATSV Habenhausen III mit 24:22 - und klettern in der Tabelle weiter nach oben.

"Es ist alles perfekt. Wir haben das Spiel gewonnen und den direkten Vergleich", sagte Altenwaldes Trainer Daniel Schnautz. Doch die 60 Minuten gegen den direkten Konkurrenten im Kampf um den Klassenerhalt waren hart umkämpft. Beide Mannschaften gingen körperlich ordentlich zur Sache. Auch weil es sowohl für Altenwalde als auch für Habenhausen um viel ging. Da die Schiedsrichter sehr kleinlich pfiffen, gab es etliche Zeitstrafen. Allein in der zweiten Hälfte kassierte der TSV Altenwalde neun Zwei-Minuten-Strafen. "Die Linie der Schiris war viel zu kleinlich", sagte Schnautz nach dem Spiel. Beschwerden gab es auf beiden Seiten. Dass es am Ende dennoch für einen Sieg des TSV gereicht hat, lag vor allem an der Abwehrarbeit. Wieder ließen sie nur 22 Gegentreffer in 60 Minuten zu. Das ist ein Topwert. Auch Torhüter Raphael Schriefer hatte daran einen großen Anteil. Nach einer unglücklichen Anfangsphase steigerte er sich enorm und hielt den Sieg für seine Mannschaft fest. Zudem trug er sich auch in die Torschützenliste ein, als er Mitte der ersten Hälfte den Ball quer durch die Halle ins verwaiste Habenhauser Tor warf. Denn sowohl die Gäste als auch die Altenwalder nahmen in eigener Unterzahl den Torhüter raus und brachten dafür einen Feldspieler. "Das ist mittlerweile absoluter Standard", sagt Schnautz. In der Situation des Torhüter-Tores nutzten die TSVer das aus. Allerdings bekamen sie mit dem Halbzeitpfiff nach einem unnötigen Ballverlust auch ein Gegentor ins leere Gehäuse eingeschenkt. So wurden die Seiten beim Stand von 13:10 für Altenwalde gewechselt. 

Im zweiten Durchgang verteidigten die Altenwalder die Führung, bauten sie sieben Minuten vor Schluss sogar auf sechs Tore aus (23:17). Es sah zu dem Zeitpunkt nach einer Vorentscheidung aus, doch durch einen 0:4-Lauf wurde die Partie noch einmal spannend. In den letzten Minuten witterte Habenhausen noch eine Chance, doch die stabile Abwehr des TSV ließ nicht mehr viel zu. Auf der Gegenseite sorgte David König mit seinem vierten Tor des Tages endgültig für klare Verhältnisse (24:21). Der Treffer zum 24:22-Endstand war nur noch Ergebniskosmetik. Durch den Sieg kletterten die Altenwalde auf den siebten Tabellenplatz und haben eine gute Ausgangslage im Kampf um den Klassenerhalt. Und auch das Programm spricht für den TSV. Von den restlichen neun Spielen bestreiten sie sechs in der Franzenburger Halle. Nächste Woche haben Schnautz und Co. aber erst einmal spielfrei, können sich etwas auskurieren, um topfit in den Saisonendspurt zu gehen. Mit dem ganz klaren Ziel: "Wir wollen die Klasse halten." 

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