Top-Scorer der BasCats: Darron McDuffie. Foto: May
Top-Scorer der BasCats: Darron McDuffie. Foto: May
Basketball

Zwei Siege in 24 Stunden: Cuxhaven BasCats springen auf Tabellenplatz zwei

von Denice May | 23.02.2025

Ein intensives Basketball-Wochenende liegt hinter den Cuxhaven BasCats. Nach einem Heimsieg gegen Blau-Weiß Ellas am Sonnabend ging es direkt zum Rückspiel nach Hamburg. Dort lieferten sich beide Teams einen packenden Schlagabtausch.

Die Rot-Weiss Cuxhaven BasCats haben ein hart umkämpftes Wochenende in der 2. Regionalliga Nord hinter sich, das sie mit einem Erfolg vor heimischem Publikum und einem Auswärtssieg in Hamburg krönten. Nach einer anfangs holprigen Leistung an beiden Spieltagen setzten sich die 
BasCats aber beide Male mit einer starken Defensivleistung durch und zeigten ihre Klasse.
Ein intensives Wochenende liegt hinter den Rot-Weiss Cuxhaven BasCats in der 2. Regionalliga Nord. Am Sonnabend empfingen sie Blau-Weiß Ellas in der Rundturnhalle vor rund 300 Zuschauern, ehe es am Sonntag direkt zum Rückspiel nach Hamburg ging. Beide Partien waren für die BasCats eine echte Herausforderung.
Besonders zu Beginn hat die Lockerheit gefehlt
Die Heimspiel-Partie begann alles andere als nach Plan. Die 
BasCats taten sich schwer und kamen nicht richtig ins Spiel. Besonders im Rebound-Verhalten zeigten die Gastgeber Schwächen und ließen einige gute Chancen ungenutzt. Trainer Dennis Tiedemann analysierte die Partie kritisch: "Wir haben zu viel mit uns selbst gekämpft. Die Lockerheit und der Spielwitz haben einfach gefehlt." Eigentlich sei es geplant gewesen, mit einer großen Rotation zu spielen, um für das Sonntagsspiel Kraftreserven zu schonen. Doch dieser Plan ging nicht auf. "Ich hätte sehr gerne jedem Spieler die Möglichkeit gegeben, sich zu zeigen. Ich hoffe, das klappt beim Sonntagsspiel", so Tiedemann weiter.

BasCats mit starker Defensivleistung

Trotz der offensiven Probleme verteidigten die BasCats stark und hielten die Gäste in jedem Viertel unter 20 Punkten. Die Viertelergebnisse (14:12, 22:17, 15:16, 23:14) verdeutlichen die beeindruckende Defensivleistung der Gastgeber, die sich zunehmend stabilisierten und das Spiel im Laufe der Zeit kontrollierten. Besonders im letzten Viertel bewiesen die Cuxhavener ihre Effizienz und legten den Grundstein für den späteren Sieg. Allerdings gab es in diesem Viertel auch einen Schreckmoment, als Patrick Wischnewski von Blau-Weiß Ellas ohne Fremdeinwirkung auf dem Boden lag und nicht mehr selbstständig auf die Beine kam. Ein im Publikum anwesender Arzt kam aufs Spielfeld geeilt - Wischnewski musste nach kurzer Zeit mit einer Trage vom Spielfeld transportiert werden. Durch die etwa zehnminütige Unterbrechung ließen sich die Cuxhavener allerdings nicht aus dem Spiel bringen. Am Ende stand ein verdientes 74:59 auf der Anzeigetafel. Mit 28 Punkten war Darron McDuffie Top-Scorer des Sonnabendspiels.

Am Sonntag zeigte sich Ellas stärker

Am Sonntag in Hamburg wollte sich Blau-Weiß Ellas scheinbar nicht noch einmal mit einer derart deutlichen Niederlage zufriedengeben. Und die Cuxhavener hielten sie gerade zu Beginn nicht davon ab. "Wir haben keinen Rhythmus gefunden", erklärt Trainer Tiedemann den wieder einmal holprigen Start. Trotzdem konnten die BasCats die ersten beiden Viertel mit 21:16 und 23:21 für sich entscheiden. Doch Ellas blieb dran. Besonders im dritten Viertel drehten die Gastgeber auf - gewannen das Viertel 23:16 und konnten das Spiel wieder ausgleichen, sodass es mit 60:60 ins entscheidende vierte Viertel ging. Eng wurde es dann aber nicht mehr. Besonders im letzten Viertel zeigten die BasCats ihre Stärke, dominierten das Spielgeschehen und gewannen das Schlussviertel mit 22:11. "Wir haben eine richtig gute Team-Einstellung gezeigt", sagt Dennis Tiedemann, der aber auch Worte für den Gegner findet: "Mir tut es für Ellas leid, weil die jetzt mitten im Abstiegskampf sind." Am Ende sicherten sich die BasCats mit einem 82:71 den verdienten Sieg im zweiten Duell an diesem intensiven Wochenende und klettern in der Tabelle auf Platz zwei.

Cuxhaven BasCats Heimspielpunkte: Darron McDuffie (28 Punkte), Deon McDuffie (17), Andreas Hasenkamm (5), Christian Schneider (10), Daniel Akkel (3), Julius Röwekamp (3), Janes Griemsmann (5), Felix Korb (3), Dmytro Zolotarov, Elias Christian Tiedemann, Oliver Lüders. 

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