Festival-Besucher zogen ihr Gepäck 2023 durch den Matsch. Der Regen erschwerte die Abreise, die etliche Deichbrand-Gänger schon am Sonnabendabend antraten. Foto: Keck
Festival-Besucher zogen ihr Gepäck 2023 durch den Matsch. Der Regen erschwerte die Abreise, die etliche Deichbrand-Gänger schon am Sonnabendabend antraten. Foto: Keck
Erste Prognose

Wetter beim Deichbrand 2024: Meteorologin hält erleichternde Nachricht parat

von Tamina Francke | 11.07.2024

Die Vorfreude auf das Deichbrand-Festival steigt. Doch die Erinnerungen an das Jahr 2023 sind noch frisch: Dauerregen, Matsch und in Regenponchos gekleidete Menschen weit und breit. Wie sieht das Wetter in diesem Jahr aus?

Auch wenn verschiedene Messgeräte nach Angaben mehrerer Meteorologen aktuell noch abweichende Vorhersagen und keine konkreten Temperaturen oder Niederschlagsmengen liefern, gibt es bereits eine Woche vor Festival-Start eine gute Nachricht: Extreme Wetterbedingungen sind in diesem Jahr unwahrscheinlich.

Annika Brieber, Meteorologin am Klimahaus in Bremerhaven, erläutert eine erste Prognose: "Aktuell sieht es danach aus, dass es weder blauen Himmel und strahlenden Sonnenschein noch übermäßige Niederschläge geben wird. Extreme Wetterlagen wie Hitzewellen oder schwere Unwetter sind nicht zu befürchten."

Kurz vor Festival-Start wird es eine weitere, detailliertere Prognose geben, die konkrete Temperaturangaben und Niederschlagswahrscheinlichkeiten enthält. Eine kurzfristige Vorhersage wird den Festival-Besuchern dann genauere Informationen für die Packliste liefern.

Rückblick auf das letzte Jahr

Während konkrete Vorhersagen zu diesem Zeitpunkt aktuell noch schwer zu treffen sind, scheinen die Aussichten für das Festival deutlich besser zu sein als im vergangenen Jahr. 2023 waren die Böden und Wege des Festivals stark aufgeweicht, was den Besuchern einiges abverlangte. Neben den obligatorischen Regenponchos, die den Körper vor Nässe schützen sollten, mussten sich die Festivalgänger auch um ihre Füße sorgen. Viele waren lediglich mit Sneakern ausgestattet, die dem Dauerregen nicht standhielten und schnell durchnässt waren. Einige griffen zu improvisierten Lösungen wie Schuhüberziehern aus dem Discounter oder wickelten Regenponchos und Aldi-Tüten mit Gaffa-Tape um ihre Schuhe. So konnten sie die Konzerte einigermaßen trocken genießen und sich gegen die widrigen Wetterbedingungen behaupten.

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Tamina Francke

Redakteurin
Cuxhavener Nachrichten/Niederelbe-Zeitung

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