Deichband: Neue Baustelle, alte Geduld
Die Verkehrsführung auf der Konrad-Adenauer-Allee ändert sich erneut. Autofahrer müssen sich auf Einschränkungen einstellen, während unter der Straße ein spannendes Detail ans Licht kommt. Was wird sich diesmal zeigen?
Die Baustelle wächst, die Fahrspur schrumpft. Seit dem 23. März müssen sich Autofahrerinnen und Autofahrer auf der Konrad-Adenauer-Allee erneut auf eine geänderte Verkehrsführung einstellen und das voraussichtlich bis zum 15. Mai.
Zwischen Deichstraße und Kapitän-Alexander-Straße wird es eng. Wer aus westlicher Richtung in Richtung Osten fährt, dem steht künftig nur noch eine Spur zur Verfügung. Der Gegenverkehr aus östlicher Richtung wird per Fahrbahnverschwenkung sicher an der Baustelle vorbeigeleitet. Für Fußgänger und Radfahrer ändert sich dagegen nicht viel, sie können den Bereich weiterhin uneingeschränkt nutzen.
Der Grund für die neuerliche Einschränkung liegt buchstäblich unter der Straße. Im Zuge der Arbeiten am sogenannten Deichfenster - einem der markantesten Elemente des innerstädtischen Großprojekts Deichband - muss zunächst eine Überhöhung des alten Deichkörpers auf Straßenniveau zurückgebaut werden. Und eben dort verlaufen noch Kabel, die vorher umgelegt werden müssen.
"Es handelt sich dabei um Beleuchtungskabel und reine Stromkabel", erklärt Projektleiter Marko Lammers. "Gas und Wasser sind nicht betroffen." Erst wenn diese Leitungen tiefergelegt sind, können die eigentlichen Bauarbeiten fortgesetzt werden.
Verkehrsführung wie schon einmal gehabt
Wer die Baustelle in den vergangenen Monaten verfolgt hat, dem kommt die Situation bekannt vor. "Wie wir es schon mal hatten", sagt Lammers trocken - und meint damit eine Phase im vergangenen Jahr, als die Konrad-Adenauer-Allee bereits unter ähnlichen Bedingungen einspurig geführt werden musste. Damals funktionierte es. Diesmal soll es nicht anders sein.