Nach einem Jahr Pause: Schiffsansagedienst in Cuxhaven ist zurück
Wo kommt der Frachter her? Wo will er hin? Fragen, die der Cuxhavener Schiffsansagedienst den Touristen und Einheimischen seit 2011 beantwortet hat. Doch 2024 blieben die Lautsprecher stumm. Das soll sich nun wieder ändern.
Ein Jahr lang war es still um den Cuxhavener Schiffsansagedienst (SAD). Der alte Schiffsansagecontainer wurde kurz vor Beginn der Saison 2024 aufgrund eines Totalschadens unbrauchbar. Eine kurzfristige Alternative war aus Kostengründen nicht möglich. Dadurch stand auch die Zukunft des SAD-Cuxhaven zur Disposition.
"Dank großzügiger Unterstützung sowie Zuwendungen aus nah und fern konnten wir einen Neubeginn realisieren", heißt es auf der Internetseite des SAD. Im Spätherbst vergangenen Jahres tat sich dann auch endlich etwas auf der Seebäderbrücke.
Container wurde mit entsprechender Technik ausgestattet
Ein sattblauer, neuer Container, der durch Gelder von Niedersachsen Ports und weiteren Förderern finanziert wurde, wurde aufgestellt. Doch bevor der Container mit seinen fünf Fenstern für einen Rundumblick in Betrieb gehen kann, musste er noch eingerichtet und mit der entsprechenden Technik ausgestattet werden. Nun ist alles bereit und die Ansagen können wieder durch die Lautsprecher erklingen.
Ab 1. April täglich von 11 bis 17 Uhr
"Am 1. April geht es wieder los", freut sich Reinhard Linke, Vorsitzender des Schiffsansagedienstes. Bis Oktober erfahren Besucher und Einheimische dann wieder täglich von 11 bis 17 Uhr alles Wissenswerte über die Schiffe, die gerade in Cuxhaven ankommen, den Hafen verlassen oder einfach nur vorbeifahren. Dazu gehören Schiffsdetails wie Schiffstyp, Ladung oder Destination. Die Ansagen sind dann nicht nur an der Alten Liebe und der Seebäderbrücke zu hören, sondern auch wieder über die Webcam-Übertragung im Internet. So können Schiffsbegeisterte auf der ganzen Welt dabei zusehen und zuhören, was auf dem Wasserweg in Cuxhaven passiert.