Die Luftaufnahme mit Planzeichnung des Baugebietes „Westlich der Spanger Straße“ ist ein vielversprechender Standort für neues Wohnen in Sahlenburg. Foto: Stadt Cuxhaven
Die Luftaufnahme mit Planzeichnung des Baugebietes „Westlich der Spanger Straße“ ist ein vielversprechender Standort für neues Wohnen in Sahlenburg. Foto: Stadt Cuxhaven
Westlich der Spanger Straße

Großes Bauprojekt in Sahlenburg: Nachfrage nach neuen Grundstücken bereits hoch

von Jens Potschka | 11.02.2026

In Sahlenburg entsteht ein neues Baugebiet mit 25 Grundstücken. Die Mischung aus verschiedenen Wohnformen und dem innovativen Schwammstadt-Prinzip verspricht nachhaltigen Wohnraum und sichert die Zukunft des Ortsteils.

Grünes Licht für neuen Wohnraum: Sowohl der Sahlenburger Ortsrat als auch der städtische Bauausschuss haben am Montag dem Bebauungsplan Nr. 105 "Westlich der Spanger Straße" mehrheitlich zugestimmt. Damit kann die Immobiliengesellschaft der Stadtsparkasse (IDB) das Projekt mit 25 Grundstücken weiter vorantreiben. Abschließend wird der Verwaltungsausschuss der Stadt Cuxhaven über die Pläne entscheiden.

"Das Baugebiet stellt ein sehr positives Signal für die Zukunft unseres Ortsteils dar", sagte Ortsbürgermeisterin Claudia Bönnen vor gut besuchter Aula der Sahlenburger Schule. Die Weichen seien bereits im Jahr 2000 mit einem Konzeptbeschluss gestellt worden. "Das neue Gebiet schafft nicht nur Wohnraum im beliebtesten Ortsteil von Cuxhaven, es trägt auch zum Erhalt unserer Institutionen bei: der Schule, der Kitas, des Sportvereins und der Freiwilligen Feuerwehr."

Schwammstadt-Prinzip kommt zum Einsatz

Ronny Budach von der städtischen Bauverwaltung betonte die Besonderheiten des Projekts: "Wir haben hier eine Mischwohnform mit verschiedenen Typologien für verschiedene Bevölkerungsgruppen und Geldbeutel." Von verdichtetem Wohnungsbau über Mehrfamilienhäuser bis zu klassischen Einfamilien-, Doppel- und Reihenhäusern sei für jeden etwas dabei.

Neu sei auch der Schwammstadt-Ansatz bei der Entwässerung. "Wir belassen das Wasser im Gebiet und lassen es dort verdunsten, statt es einfach nur abzuführen", erklärte Budach. Diese neuen Planungsansätze würden Stück für Stück in allen kommenden Baugebieten umgesetzt.

IDB-Geschäftsführer Jochen Neuber zeigte sich zuversichtlich: Die Nachfrage sei bereits sehr stark vorhanden, sowohl von Investoren als auch von privaten Bauherren. "Wir haben schon eine Interessentenliste", sagte er. Wenn alles nach Plan laufe, könne der Feststellungsbeschluss im Sommer erfolgen. "Ich hoffe, dass wir im letzten Quartal dieses Jahres in den Vertrieb gehen können. Wenn wir im Frühjahr nächsten Jahres mit der Erschließung beginnen könnten, wären wir sehr zufrieden."

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Jens Potschka

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Cuxhavener Nachrichten/Niederelbe-Zeitung

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