Auf dem Bildschirm die Planzeichnung des neuen Baugebietes in Sahlenburg: V.l. Sparkassenvorstand Axel Lohmeier, Vorstandsvorsitzender Kai Mangels, Oberbürgermeister Uwe Santjer, Baudezernent Andreas Eickmann und IDB-Geschäftsführer Jochen Neuber. Foto: Rohde
Auf dem Bildschirm die Planzeichnung des neuen Baugebietes in Sahlenburg: V.l. Sparkassenvorstand Axel Lohmeier, Vorstandsvorsitzender Kai Mangels, Oberbürgermeister Uwe Santjer, Baudezernent Andreas Eickmann und IDB-Geschäftsführer Jochen Neuber. Foto: Rohde
Neubaugebiet

25 Grundstücke geplant: Neuer Wohnraum für Sahlenburg

von Ulrich Rohde | 09.02.2026

In Sahlenburg entsteht ein neues Baugebiet mit 25 Grundstücken. Die IDB der Stadtsparkasse treibt das Projekt an der Spanger Straße voran. Es wird Wohnraum für Familien, Senioren und junge Berufstätige bieten.

Die Stadt braucht dringend Wohnraum. Cuxhaven wächst, doch das Angebot an Immobilien ist zu knapp. Einen Beitrag, diese Diskrepanz zu beheben, soll ein neues Baugebiet in Sahlenburg leisten. Es wird westlich der Spanger Straße geplant und schließt die Lücke zwischen Stettiner Straße und Schratkamp.

Das Projekt wird von der Immobiliengesellschaft der Stadtsparkasse (IDB) vorangetrieben. Nachdem bei dem Bauprojekt "Lohmsmoor" die Reißleine gezogen worden war, war die Stadt auf der Suche nach einem Wohngebiet in Sahlenburg. "An der Spanger Straße haben wir einen idealen Platz gefunden", so Oberbürgermeister Uwe Santjer, zugleich Verwaltungsratsvorsitzender der Stadtsparkasse. "Mit seiner Lage wird das neue Baugebiet sehr schnell vermarktet werden", ist sich der OB sicher.

Unterschiedlichste Wohnformen auf 2,8 Hektar

Daran glauben auch die Verantwortlichen bei der Stadtsparkasse, allen voran Vorstandschef Kai Mangels. "Gemeinsam schaffen wir die Grundlage für ein lebendiges Quartier, in dem Familien, Senioren und junge Berufstätige gleichermaßen ein Zuhause finden."

Denn das ist der Clou an dem Baugebiet, wie IDB-Geschäftsführer Jochen Neuber erläutert: Neben seiner attraktiven Lage, der ausgebauten Infrastruktur und der Lebensqualität in dem Stadtteil werde das Baugebiet über eine entscheidende Eigenheit verfügen. Auf der Gesamtfläche von rund 2,8 Hektar sind 25 Grundstücke für unterschiedlichste Wohnformen vorgesehen. Dazu zählen Mehrfamilienhäuser ebenso wie Einfamilien- und Doppelhäuser sowie Reihenhäuser. Auch eine soziale Komponente sei enthalten. Rund 150 Erwachsene - Kinder nicht mitgezählt - könnten in dem Gebiet leben.

"Der vordere Teil des Neubaugebietes liefert dringend benötigten Mehrfamilien-Wohnraum, während der rückwärtige Bereich Familien oder Senioren den Traum vom Eigenheim ermöglicht", so Neuber. Dabei wurden die Grundstücksgrößen bewusst überschaubar gehalten, um auch Bauwilligen mit kleinerem Geldbeutel die Finanzierung zu ermöglichen. Schon jetzt verfüge die IDB über eine umfangreiche Interessentenkartei mit privaten Häuslebauern und größeren Investoren, die alsbald in die Umsetzung gehen wollten, so Neuber. Weitere Interessenten können sich an die IDB der Stadtsparkasse wenden.

Erschließung des Gebietes könnte zügig starten

Vorausgesetzt die Politik stimmt den Planungen zu - sowohl Sahlenburger Ortsrat als auch der städtische Bauausschuss haben am Montag getagt - könnte die Erschließung des Neubaugebietes schon kurzfristig, noch in diesem Jahr, in einem Bauabschnitt beginnen. Der so genannte Bebauungsplan 105 westlich der Spanger Straße könnte im so genannten vereinfachten Verfahren, also beschleunigt, umgesetzt werden. Erst Ende 2024 hatte die IDB das Gelände von einer Privateigentümerin erworben.

Die Planung sieht neben Gebäuden, Zufahrten und Stellplätzen auch eine Multifunktionsfläche vor, die für unterschiedliche Gemeinschafts- oder Freizeitzwecke genutzt werden könnte. Sowohl der vorhandene Baumbestand als auch bestehende Wallhecken sollen erhalten bleiben. Das Neubaugebiet soll sich nahtlos in die bestehende Wohnbebauung einfügen. Eine eigene Zufahrt ist nicht erforderlich. Die Dorfmitte ist fußläufig bequem erreichbar.

ÖPNV-Konzept wird mitgedacht

Auf der gegenüberliegenden östlichen Seite der Spanger Straße plant die Stadt eine weiträumige Bushaltebucht. "Das ist die Grundlage für eine mögliche neue Linienführung für den Busverkehr, die auch genügend Platz zum Wenden vorsieht", so Baudezernent Andreas Eickmann.

Hinsichtlich des wachsenden Bedarfs an zusätzlichem Wohnraum bleibt der Oberbürgermeister zuversichtlich: "Wir haben alle Ortsteile im Blick und werden weitere Projekte realisieren. Wir sind im Zeitplan."

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Ulrich Rohde

Redaktionsleiter
Cuxhavener Nachrichten/Niederelbe-Zeitung

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