Stella Maris in Cuxhaven-Sahlenburg: Familienferienstätte hat neuen Eigentümer
Die Familienferienstätte Stella Maris in Sahlenburg (Cuxhaven) hat einen neuen Eigentümer. Investitionen sind schon jetzt geplant. Lob von allen Seiten gab es bereits am Eröffnungswochenende.
Die Familienferienstätte Stella Maris in Cuxhaven ist übernommen worden. "Wir freuen uns, dass wir mit dem Haus erholungsbedürftigen Familien nun auch eine Möglichkeit am Meer bieten können", so Klaudia Rudersdorf, stellvertretende Bundesvorsitzende des Kolpingwerks Deutschlands, das die Familienferienstätte übernommen hat.
Elfjähriger lobt das Stella-Maris-Haus
Die Sonnenstrahlen lassen sich blicken, als Joschua auf das Holzpferd vor dem Eingang des Hauses Stella Maris klettert. "Schön ist es hier", sagt der Elfjährige. Er ist zusammen mit seiner Mutter Silke Schönenborn zum Eröffnungswochenende nach Cuxhaven gekommen und echter Familienferienstätten-Profi. Mutter Silke Schönenborn arbeitet für das Kolpingwerk und betreut die Kolpinghäuser bauseits. Auch privat sind sie häufig in Kolping-Ferienstätten zu Gast.
Lob für "vielseitiges Angebot"
Hier, an der See, sind sie dieses Wochenende zum ersten Mal. "Es gefällt uns sehr gut hier", betont auch Marion Beutel. Die Thüringerin ist zusammen mit anderen Mitgliedern ihrer Kolpingfamilie ins Stella Maris gekommen. "Das Angebot ist vielseitig und für unterschiedliche Altersgruppen geeignet. Wir werden die Infos mit nach Hause nehmen und vielleicht bietet die Diözese bald einmal ein Bildungswochenende hier an der See an", sagt sie.
Haus soll über den Winter geöffnet bleiben
Das Kolpingwerk plant, das Angebot des Hauses auszubauen und es künftig auch über die Wintermonate offen zu halten, verrät Klaudia Rudersdorf. Bislang hatte das Haus Stella Maris immer von Mitte November bis Ende Februar geschlossen. "Die durchgängige Öffnung ist eine Chance für das Haus", sagt Christoph Schönleber, der das Haus seit 30 Jahren leitet. Es erleichtere im Idealfall auch das Finden von Personal.
Kolpingwerk will seine Arbeit für Familien weiter stärken
Übernommen hat das Kolpingwerk die Familienferienstätte vom Familien-Ferien-Trägerwerk, das zum Erzbistum Köln gehört. Das Kolpingwerk will mit der Übernahme seine Arbeit für Familien weiter stärken. "Es war eine glückliche Fügung, das wir das Haus Stella Maris übernehmen konnten. Es unterstützt unser Engagement für erholungsbedürftige Familien, das am ersehnten Ende der Corona-Pandemie noch wichtiger geworden ist", sagte Rudersdorf.
Das erste Kolping-Haus im Norden
Bislang konnten Familien deutschlandweit in sieben gemeinnützigen Kolping-Familienferienstätten ein abwechslungsreiches Programm für Kinder und Erwachsene finden - das Haus Stella Maris ist nun das achte Kolping-Haus und das erste im Norden.
Zuwachs für Kolping-Familienferienstätten
"Wir sind sehr glücklich, in der Familie unserer Kolping-Familienferienstätten Zuwachs zu erhalten. Das Haus ist toll gelegen und bietet wie alle Familienferienstätten ideale Voraussetzungen, damit sich Familien gut erholen können", sagt auch Christina Borchert, Geschäftsführerin des Verbandes der Kolpinghäuser. Es brauche auch Mut, in diesen Zeiten ein solches Haus zu übernehmen, betont sie.
Stella Maris bietet Platz für gut 120 große und kleine Gäste
Zu bieten hat Stella Maris einiges: Auf einem weitläufigen Gelände und im Gebäudekomplex ist Platz für gut 120 große und kleine Gäste. Es gibt neben einem Grillplatz und einer Sonnenterrasse auch einen großen Spielplatz mit einem 70 Quadratmeter großen Hüpfkissen, ein Volleyballfeld, eine Kletterhütte und vieles mehr. Und das beste ist, dass das Meer und der Sandstrand von Cuxhaven in unmittelbarer Nähe sind, kaum 500 Meter sind es bis dorthin. In den Schulferien gibt es ein umfangreiches Angebot für Familien inklusive Kinderbetreuung. Am Eröffnungswochenende sind auf jeden Fall viele begeisterte Gesichter zu sehen und auch die angebotene Wattwanderung und die Stadtrundfahrt wird gut angenommen.
Verantwortliche haben Instandhaltungsmaßnahmen und Investitionen im Blick
Das Grundkonzept des Hauses soll in jedem Fall erhalten bleiben, betont Klaudia Rudersdorf. In den nächsten Monaten will das Kolping-Team nun schauen, was gut läuft und wo vielleicht Änderungen nötig sind. Dazu würden neben Instandhaltungsmaßnahmen sicher auch Investitionen gehören, damit das Haus Stella Maris konkurrenzfähig bleibt. "Das gehört zu unserer Verantwortung als Träger, die wir auch wahrnehmen werden", verspricht Klaudia Rudersdorf.
Von Martina Albert