Mit großer Wucht kracht der BMW gegen eine Straßenlaterne und wird von dort wieder zurück auf die Straße geschleudert. Foto: Lütt
Mit großer Wucht kracht der BMW gegen eine Straßenlaterne und wird von dort wieder zurück auf die Straße geschleudert. Foto: Lütt
Auto und Laterne kaputt

Spektakulärer Unfall in Cuxhaven: Nach 200 Metern mit BMW gegen Laterne (mit Video)

von Frank Lütt | 17.04.2025

Ein 25-jähriger Cuxhavener verlor die Kontrolle über seinen BMW und prallte in Cuxhaven gegen eine Straßenlaterne. Die regennasse Fahrbahn und vermutlich überhöhte Geschwindigkeit führten zu dem spektakulären Unfall.

Diese Autofahrt war besonders kurz und endete abrupt. Donnerstagmorgen (17. April 2025) gegen 8.30 Uhr fuhr ein 25-jähriger Cuxhavener mit einem Mietwagen der Marke BMW vom Bahnhofsgelände los. Er bog von der Straße An der Bahn stadtauswärts nach links auf die Konrad-Adenauer-Allee.

Nur knapp 50 Meter nach der Ampelanlage kam der junge Mann nach rechts von der Fahrbahn ab. Die Straße war regennass, der Fahrer war vermutlich mit nichtangepasster Geschwindigkeit unterwegs, so Polizeisprecher Stephan Hertz. Das Auto schoss über den Bordstein und den dortigen Radweg hinweg. Der BMW krachte dann gegen die große Straßenlaterne. Der Wagen wurde anschließend um 180 Grad gedreht und auf die Fahrbahn zurückgeschleudert.

Der Ampelmast knickte, fiel allerdings nicht um. EWE-Mitarbeiter wurden deshalb zum Unfallort gerufen, um die Laterne vom Strom zu nehmen. Der Laternenmast musste aus Sicherheitsgründen abgesägt werden.

Der 25-jährige Unfallfahrer wurde zunächst in einem Rettungswagen versorgt. Für eine weitere Behandlung musste er nicht ins Krankenhaus gebracht werden. An dem Auto ist neben dem Frontschaden auch die Hinterachse gebrochen. Den Sachschaden an dem etwa ein halbes Jahr alten Wagen schätzte die Polizei auf 25.000 Euro. Hinzu kommt noch der Schaden an der Straßenlaterne.

Die Konrad-Adenauer-Allee wurde stadtauswärts voll gesperrt. Der Verkehr wurde über die Straße Am Bahnhof und weiter über die Neufelder Straße durch den Hafen abgeleitet. Während der Bergungsmaßnahmen hielten einige Verkehrsteilnehmer sich nicht an die Umleitung. Sie fuhren knapp an den Einsatzkräften vorbei, nutzten dafür sogar den einen der zwei Gegenfahrstreifen, monierte die Polizei.

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Frank Lütt

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