Stadt Cuxhaven testet 28 Sirenen beim bundesweiten Warntag - das bedeuten die Signale
Die Stadt Cuxhaven testet am 10. September beim bundesweiten Warntag alle 28 Sirenen im Stadtgebiet. Ab 10.57 Uhr sind mehrere Warnsignale zu hören. Auch Durchsagen auf Deutsch und Englisch sind geplant. Die Stadt erklärt, was die Signale bedeuten.
Naturkatastrophen und Unfälle können unvermittelt eintreten. Damit die Bevölkerung im Ernstfall rechtzeitig, jederzeit und wirksam gewarnt werden kann, sind funktionierende Warnsysteme wichtig. Die Stadt Cuxhaven beteiligt sich deshalb am bundesweiten Warntag. Am Donnerstag, 10. September, werden die 28 Sirenen im Stadtgebiet getestet.
Ergänzend kommen in einzelnen Stadtteilen Sprachdurchsagen auf Deutsch und Englisch zum Einsatz, um die Bedeutung der unterschiedlichen Signale zu verdeutlichen. Die Probealarme dienen dabei sowohl der technischen Überprüfung der Warnsysteme als auch der Information der Bevölkerung.
So läuft der Warntag in Cuxhaven ab
Der Probealarm beginnt um 10.57 Uhr. Zunächst ertönt ein zwölf Sekunden langer Heulton. Anschließend folgt die Durchsage: "Dies ist ein Probealarm."
Gegen 11 Uhr sind drei Heultöne von jeweils einer Minute Dauer zu hören. Darauf folgt die Durchsage: "Katastrophenalarm, Radio NDR einschalten." Das Signal bedeutet eine akute Gefahr, beispielsweise durch eine Überflutung oder einen Deichbruch.
Gegen 11.45 Uhr ertönt für eine Minute ein Dauerton. Die anschließende Durchsage lautet: "Entwarnung, Gefahr vorüber."
Gegen 11.47 Uhr folgt noch einmal ein zwölf Sekunden langer Heulton mit der Durchsage: "Dies ist ein Probealarm."

Was die Sirenensignale im Ernstfall bedeuten
Bei einem Heulton von einer Minute sollen die Menschen zu Hause bleiben und auf Durchsagen im Radio und Fernsehen achten.
Drei Heultöne von jeweils einer Minute bedeuten eine akute Gefahr. In diesem Fall sollen die Hinweise der Behörden befolgt werden.
Ein einminütiger Dauerton bedeutet, dass die Gefahr vorüber ist. Die Stadt weist darauf hin, dass Menschen dennoch den Schadensstellen fernbleiben und keine Einsatzkräfte behindern sollen.
Alle offiziellen Informationen werden zusätzlich über Radiodurchsagen, Lautsprecherfahrzeuge und die Info- und Warn-App "BIWAPP" verbreitet.
Was die Stadt Cuxhaven der Bevölkerung rät
Telefon oder Handy sollen im Ernstfall nur für Notfälle genutzt werden. Dadurch sollen die Netze für dringende Rettungsanrufe freigehalten werden.
Die Stadt bittet außerdem darum, Nachbarn sowie ausländische Mitbewohnerinnen und Mitbewohner über die Bedeutung der Signale zu verständigen. Unnötige Fahrten durch das Stadtgebiet sollen unterlassen werden, damit die Einsatzkräfte freie Wege haben.
Für Rückfragen hat die Stadt Cuxhaven ein Bürgertelefon unter (0 47 21) 70 01 60 eingerichtet.
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