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Hafenanrainer melden sich auf freiwilliger Basis zum von Nports ausgerufenen "Tag des sauberen Hafens". Foto: Koppe
Hafenanrainer melden sich auf freiwilliger Basis zum von Nports ausgerufenen "Tag des sauberen Hafens". Foto: Koppe
Initiative der NPorts-Niederlassung

Cuxhavens Tag des sauberen Hafens: Das ist die eigentliche Herausforderung des Events

von Kai Koppe | 27.09.2026 Zuletzt aktualisiert: 27.09.2026 17:19 Uhr

Am "Tag des sauberen Hafens" in Cuxhaven kommen Freiwillige zusammen, um das Hafengebiet von Müll zu befreien. Der gemeinsame Einsatz zeigt, wie wichtig Engagement für die Umwelt ist und welche Herausforderungen dabei warten.

Zugunsten der guten Sache verzichteten die Helfer auf ihre Samstagsrituale: Ausschlafen war nicht, und das Frühstück hatte der ein oder andere zwischen Tür und Angel eingenommen. Schließlich hatte die Cuxhavener Niederlassung des Hafenbetreibers Niedersachsen Ports (NPorts) am Sonnabend (26. September 2026) zum "Tag des sauberen Hafens" eingeladen. Grund, warum sich schon morgens gegen neun Uhr zahlreiche Freiwillige auf dem Firmengelände an der Kapitän-Alexander-Straße einfanden.

"Wir haben 80 Anmeldungen", verriet Organisator Uwe Jantzen mit einem Blick über das Teilnehmerfeld. Wie schon in Vorjahren beteiligten sich auch diesmal wieder viele der im Hafen vertretenen Unternehmen am Großreinemachen: Die Deutsche Fischfang-Union (DFFU) war mit einer stattlichen Abordnung angetreten, für die Otto Wulf GmbH erschienen zwei Schlepperbesatzungen. Havenhostel, Forte Energie, Kutterfisch und zahlreiche weitere Hafenanrainer zeigten ebenfalls Präsenz, um ihren Wirkungsbereich mit vereinten Kräften gründlich aufzuräumen.

Sisyphusarbeit auf den Brachen

Mitarbeiter, die sich freiwillig zur Müllsammelaktion gemeldet hatten, wurden auf dem NPorts-Parkplatz zunächst einmal ausstaffiert: Warnweste, Käppi, Handschuhe und eine Müllzange gehörten zur Basisausstattung der Teams, die an der Ausgabe auch einen Plan ihres Einsatzgebiets erhielten. Vom Schleusenpriel bis zur Offshore-Basis reiche der Aktionsradius der Müllsammler, bestätigte Jantzen.

Dass sich der ehrenamtliche Einsatz in jedem Fall lohnt, zeigt die Ausbeute, die bereits in Vorjahren bei dieser Veranstaltung zusammengetragen wurde. Fahrräder, Kinderwagen oder Haushaltsgeräte wie Mikrowellen oder sogar Kühlschränke: All das fand sich in vergangenen Jahren beim "Tag des sauberen Hafens". Dabei bestand die wahre Sisyphusarbeit nicht unbedingt in der Bergung großer Fundstücke: Die Freiflächen im Hafengebiet nach Papiermüll zu durchkämmen (und dabei über zweieinhalb Stunden hinweg nicht die Geduld zu verlieren), stellte auch in diesem Jahr die eigentliche Herausforderung dieses Müllsammelevents dar.

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