Die Reederei Eils verspricht ein breiteres Fahrplan-Angebot mit der "Nordlicht". Archivfoto: Andryszak
Die Reederei Eils verspricht ein breiteres Fahrplan-Angebot mit der "Nordlicht". Archivfoto: Andryszak
Inseltourismus

Von Cuxhaven nach Helgoland ab Mitte März wieder mit den Katamaranen 

von Redaktion | 16.02.2024

Am 15. März beginnen die Katamarane ab Cuxhaven die Helgoland-Saison. Die Cuxhavener Reederei Cassen Eils setzt  den Katamaran MS "Nordlicht" ein, und die FRS-Helgoline ist mit ihrem "Halunder Jet" dann am Start. Helgoland braucht die Tagesgäste.

Der "Halunder Jet" legt seit vorigem Jahr im Binnenhafen vor der Hummerbudenzeile auif Helgoland an. Foto: Kramp

Je nach Saison startet die "Nordlicht" um 9.30 Uhr ab Cuxhaven Alte Liebe und um 15.30 Uhr geht es ab Helgoland-Binnenhafen zurück. Freitag, Sonnabend und Sonntag fährt das Schiff zusätzlich um 12.50 Uhr ab Alte Liebe und 11.15 Uhr ab Insel Helgoland. Durch ein breiteres Fahrplan-Angebot möchte die Reederei Eils dem Trend nach einer flexibleren Anreise entgegenkommen, sodass eine Anreise auch ohne Zwischenübernachtung auf dem Festland möglich werde.

Abfahrten ab Bremerhaven

Technisch sei der Kat auf dem neuesten Stand, die Waterjets der vierten Generation seien um 23 Prozent effizienter als ihre Vorgänger und verbrauchten weniger Treibstoff, so die Reederei. Auf zwei Decks werden bis zu 272 Plätze angeboten. Vom 17. Juni bis 17. September werden jeweils montags und dienstags auch Fahrten von Bremerhaven nach Helgoland angeboten.

40 Jahre im Helgolandverkehr

Mitte März ist auch Saisonstart des "Halunder Jet". Er  ist der größte Helgoland-Katamaran und bietet 680 Passagieren Platz. Auch er legt in Cuxhaven Innenkante Alte Leibe ab und macht im Binnenhafen vor den Hummerbuden auf Helgoland fest.  Für die in Flensburg beheimatete Reederei ist es ein besonderes Jahr: Die FRS Helgoline befördert seit nunmehr 40 Jahren Passagiere zur Insel Helgoland und feiert Jubiläum. In diesem Jahr erweitert die Reederei ihr Angebot neben Hamburg und Cuxhaven mit Brunsbüttel ab 3. April um einen weiteren Abfahrtshafen. Fahrten gibt es an ausgewählten Tagen wieder zu den Offshore-Windparks und auch eine Music-Cruise gibt es laut Reederei wieder.

Einbruch bei den Gästezahlen

Zusätzliche Abfahrtshäfen und Gäste kann die Hochseeinsel dringend gebrauchen. Die Gästezahl ist 2023 im Vergleich zum Vorjahr gesunken. Besuchten laut Gemeinde 2022 noch knapp 315.000 Tages- und Übernachtungsgäste die Insel, waren es 2023 lediglich rund 297.000. Bürgermeister Thorsten Pollmann sprach gegenüber dpa von einem "Rückschritt". Angesichts der Preisentwicklung hätten viele Menschen die Fahrtkosten lieber gespart, zudem hätte es einige Schiffsausfälle wegen des Wetters oder technischer Probleme gegeben.

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