Für Esteban B. (36) aus Spanien kann es natürlich nur einen Sieger geben: Die Nationalmannschaft aus der Heimat – La Furia Roja (die Rote Furie). Foto: Rahn
Für Esteban B. (36) aus Spanien kann es natürlich nur einen Sieger geben: Die Nationalmannschaft aus der Heimat – La Furia Roja (die Rote Furie). Foto: Rahn
Straßenumfrage zum WM-Finalspiel

WM-Finale 2026: Spanien vs. Argentinien - Wem gönnen die Cuxhavener den Pokal?

18.07.2026

Während sich die halbe Welt auf das Duell zwischen Spanien und Argentinien freut, haben die Cuxhavener ihre ganz eigenen Favoriten. Werden die jungen Talente oder die erfahrenen Legenden den Pokal holen? Die Meinungen gehen auseinander.

Spanien oder Argentinien? Vor dem Endspiel der Fußball-WM 2026 verraten Cuxhavener, wem sie am Sonntag die Daumen drücken. Foto: Nick Potts/dpa

Mit dem Finalspiel der Fußballweltmeisterschaft 2026 am kommenden Sonntag (19. Juli 2026) endet das größte Turnier seiner Art. Wir haben die Gelegenheit genutzt und uns Stimmen zum letzten Spiel zwischen Spanien und Argentinien eingeholt.

Der Spanier Esteban B. (36) sah sich bisher fast alle Spiele der Weltmeisterschaft 2026 in den Vereinigten Staaten, Kanada und Mexiko an - auch wenn viele Spiele mitten in der Nacht liefen. Sein Trikot vom Fußball-Club Real Madrid verrät bereits seine Vorstellung vom Sieger am kommenden Sonntag (19. Juli 2026). Er würde der spanischen Nationalmannschaft den WM-Titel gönnen.

Aleksaner Z. (30) aus Polen sah sich nur vier WM-Spiele an und drückt den Spaniern die Daumen zum Sieg am Sonntag. Sie haben Frankreich geschlagen und haben eine starke Mannschaft.

Die 30-jährige Ines P. aus Portugal drückt den heimischen Nachbarn die Daumen. Sie hält zu den Spaniern und würde sich freuen, wenn der inzwischen 19-jährige Youngster Yamal mit seinem Team "La Selección" den Pokal in die Höhe reißt. Große Teams wurden von Ihnen aus dem Turnier geworfen, das Ines hingerissen verfolgte - trotz des frühen Ausscheidens der deutschen und portugiesischen Nationalmannschaften.

Daniel S. (46) aus Cuxhaven gönnt eher den Argentiniern den Sieg. "Es würde dem Land Grund zur Freude bereiten", begründet er. Die politischen Probleme des südamerikanischen Landes könnten somit ein wenig in den Hintergrund rücken. Selbst verfolgte Daniel die Vielzahl der Partien allerdings nicht, auch nicht die der Deutschen. Witzig fand er allerdings die Erfolge der norwegischen Nationalmannschaft - erst im Viertelfinale gegen die Engländer war Schluss.

Drückt den Spaniern die Daumen. Aleksander Z. (30) aus Polen. Foto: Rahn

Nicht alle Befragten können mit dem Thema Fußball etwas anfangen. Ungefähr die Hälfte der 20 heute befragten Menschen bekundete fehlendes Interesse an der WM oder Fußball im Allgemeinen.

Der 78-jährige Günther F., hingegen zeigt Interesse. Er gönnt den Spaniern den Sieg der steigenden Partie am Sonntag. Er verfolgte alle Spiele, die in den öffentlich-rechtlichen Sendern zu sehen waren.

Unter den Sympathisanten der argentinischen Nationalmannschaft befindet sich hingegen der Campingurlauber Andreas W. (65) aus dem Raum Osnabrück. Nach dem Ausscheiden der deutschen Mannschaft in der Runde der letzten 32 verfolgte er die WM deutlich weniger, aber das Finale mit den beiden Top-Mannschaften wird er sicher verfolgen.

Campingurlauber Andreas W. (65) aus der Gegend um Osnabrück gönnt den Argentiniern den WM-Titel. Foto: Rahn

Unterschiedliche Ansichten für das Finalspiel am Sonntagabend haben der Vater Dominik K. und Tochter Alina R. Während letztere den Spaniern den Sieg wünscht, damit der 19-jährige Yamal in jungen Jahren den WM-Titel für sich verbuchen kann, hält ihr Vater Dominik zu den Argentiniern. Messi solle es mit seinem Team, als erste Mannschaft überhaupt, den Titel verteidigen. Neben den Partien der Deutschen verfolgten die beiden auch einige andere, aber leider nicht alle. "Die ungünstigen Uhrzeiten verhindern, dass wir weitere Spiele schauen können", erklärt Dominik.

Vater Dominik K. hält zu Argentinien. Tochter Alina R. (nicht im Bild) hat eine gegenläufige Meinung und drückt Yamals Team die Daumen. Foto: Rahn

Die 62-jährige Cuxhavenerin Ulrike T. ist wie ihr Ehemann zu Hause für Spanien. Sie haben sich Mühe im Turnier gegeben und damit den Sieg verdient. Aufgrund der ungünstigen Übertragungszeiten konnten nur wenige Spiele im Fernsehen verfolgt werden. Prioritäten müsse man nun mal setzen, wenn man um 6 Uhr in der Früh aufstehen muss.

"Hauptsache, Frankreich wird nicht WM-Sieger", betont Florian M. (40) lachend. Er wünscht sich, wie andere auch, dass der Argentinier Messi zum Abschluss seiner Karriere den Titel verteidigen und erneut in den Händen halten kann. Florian konnte die WM anstoßzeitenbedingt ebenfalls nicht so intensiv verfolgen, wie er es gern getan hätte. Nur von 18 bis 23 Uhr könne er sich die Spiele ansehen.

"Hauptsache nicht Frankreich." Florian M. (40) wünscht Argentinien und Messi die Titelverteidigung. Foto: Rahn

Als sich die deutsche Nationalmannschaft aus dem Turnier verabschiedet hat, sah sich Ali M. (27), wie einige andere auch, deutlich weniger Spiele an. Er favorisiert das argentinische Team gegenüber dem spanischen.

Die kleine Befragung zeigt, dass es keine klare Tendenz zu einer der beiden Mannschaften gibt. Menschen mit europäisch-spanischem Hintergrund tendieren verständlicherweise eher zu den Iberern. Allerdings gönnen auch fast die Hälfte der befragten WM-Zuschauer den Argentiniern den WM-Triumph.

Von Max Martin Rahn

Ali M. (27) gönnt Argentinien die Titelverteidigung im WM-Finale am Sonntag. Foto: Rahn

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