Notarzt und Rettungswagen sind schnell vor Ort. Doch die Einsatzkräfte können den 33-Jährigen nicht retten. Symbolfoto: Julian Stratenschulte/dpa
Notarzt und Rettungswagen sind schnell vor Ort. Doch die Einsatzkräfte können den 33-Jährigen nicht retten. Symbolfoto: Julian Stratenschulte/dpa
Schon vorher auffällig geworden

Auf der Straße in Stade überfahren: Mann stirbt nach Unfall direkt vor Elbe-Klinikum

01.03.2026

Ein tragischer Unfall in Stade: Ein Mann wird vor dem Elbe-Klinikum überfahren, nachdem er sich auf die Straße gelegt hatte. Der Mann war schon vorher auffällig geworden.

In der Nacht zu Sonntag (28. Februar 2026) ist vor dem Elbe-Klinikum ein Mann überfahren worden, nachdem er sich auf die Straße gelegt hatte. Laut Polizeibericht soll der 33-Jährige sich gegen 0.15 Uhr aus bisher ungeklärtem Grund in Höhe der Einfahrt zum Elbe-Klinikum auf die Bremervörder Straße gelegt haben.

Ein Autofahrer aus Kutenholz, der zu der Zeit auf den am Boden liegenden Mann zufuhr, habe noch ausweichen können. Einem 28-jährigen Stader, der in seinem Peugeot hinter ihm fuhr, sei es dann nicht mehr gelungen, rechtzeitig zu bremsen oder auszuweichen. Er überfuhr den Mann. Dabei erlitt dieser lebensgefährliche Verletzungen. Trotz sofort eingeleiteter Reanimationsmaßnahmen an der Unfallstelle durch den Notarzt und die Besatzung eines Rettungswagens, verstarb der 33-Jährige dann kurze Zeit später nach der Einlieferung ins Elbe-Klinikum.

Vorher bereits am Bahnhof Stade aufgefallen

Die Polizei hat Ermittlungen aufgenommen und konnte die Identität des Opfers feststellen. Es habe sich um einen 33-jährigen Mann aus Hamburg gehandelt, der ohne festen Wohnsitz lebte. Dieser war zuvor am Stader Bahnhof aufgefallen, da er stark alkoholisiert gewesen sei. Er sei gegen 22.15 Uhr vom Rettungsdienst ins Krankenhaus gebracht worden. Gegen Mitternacht habe er dieses dann ohne Rücksprache mit dem Personal wieder verlassen.

Die Bremervörder Straße musste für die Zeit der Rettungsmaßnahmen und die Unfallaufnahme voll gesperrt werden, zu größeren Behinderungen kam es dabei aber nicht. Der 28-jährige Fahrer blieb bis auf einen Schock unverletzt. (dh/red)

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