Die Viren lassen ihn nicht los: Der neue Krimi von Markus Rahaus aus Nordleda ist da
Markus Rahaus, Virologe und Autor aus Nordleda, legt mit dem Krimi "Operation Wellenbrecher" bereits sein sechstes Buch um Hauptkommissar Arne Olofsen vor. Wie man es von Rahaus kennt, spielen wieder gefährliche Viren eine zentrale Rolle.
Dass hinter der Tür mit der Hausnummer 23 mitten im heimeligen Dörfchen Nordleda schon unzählige Morde geschehen sind, dass dort Blut fließt, Giftmischer und Virenverteiler ihr Unwesen treiben, das ist dem gemütlichen Haus wirklich nicht anzusehen. Hier lebt der Virologe, Autor und Sprecher Markus Rahaus mit seiner Familie und schreibt unablässig an neuen mörderischen Geschichten.
Am 6. Februar erscheint mit "Operation Wellenbrecher" bereits sein achter Krimi. Es ist der sechste Fall um den Cuxhavener Hauptkommissar Arne Olofsen und für seinen Erfinder Markus Rahaus der "bislang beste". Der Roman sei ihm regelrecht aus der Feder geflutscht, erzählt der aus Nordrhein-Westfalen stammende Krimi-Autor, der im Hauptberuf bei einer Firma in Bremerhaven beschäftigt ist. "Die Ideen waren alle da, es passte alles zusammen, es floss einfach", erklärt Rahaus im Gespräch mit cnv-medien.de. Lediglich drei Monate habe er für das Schreiben des Krimis gebraucht - Rekord.
Gespräche mit der Leiterin der Mückenzucht
Gründlich recherchiert hat Markus Rahaus trotzdem. Unter anderem schaute er sich im Bernhard-Nocht-Institut für Tropenmedizin in Hamburg um und sprach mit der Leiterin der Mückenzucht. Denn im neuesten Fall bekommt es Hauptkommissar Arne Olofsen mit mysteriösen Ausbrüchen des Dengue-Fiebers zu tun, das durch Stechmücken übertragen wird. Könnte so etwas in der Realität tatsächlich passieren? "Völlig unrealistisch ist das nicht", sagt der Virologe. Als Folge des Klimawandels würden sich tropische Mückenarten allmählich in Europa ausbreiten und hier akzeptable Lebensräume finden. "Der Fall berührt eine Ebene, auf der Verschwörungsgläubige und Wissenschaft aufeinandertreffen - fast wie im echten Leben", geht der 55-Jährige ins Detail.
Der Krimi "Operation Wellenbrecher" beginnt mit einem Paukenschlag am Cuxhavener Kreishaus und endet an der Alten Marsch. Dazwischen wird's international. Denn Olofsen wird zur Aufklärung der geheimnisvollen Mücken-Attacken, hinter denen offenbar Bio-Terroristen stecken, in ein internationales Team aus deutschen und dänischen Polizisten und Wissenschaftlern berufen. Raus aus der Provinz, rein in eine global ermittelnde Instanz. "Ich möchte gern raus aus der Schublade Regionalkrimi", erklärt Rahaus. Ein neuer Verlag ist ihm dabei behilflich, der kleine dco-Verlag aus dem Saarland.
Für die Premierenlesung hat sich Markus Rahaus - der wahrscheinlich einzige Virologe, der auch Krimis schreibt - wieder einen besonderen Ort ausgesucht: die Burg Bederkesa. Dort wird der neueste Olofsen-Fall am Freitag, 10. April, vorgestellt. Wer Rahaus kennt, weiß, dass die Veranstaltung als unterhaltsame Lese-Performance ablaufen wird. Weitere Lesungen im Cuxland sind in Vorbereitung.
Rahaus arbeitet übrigens bereits am nächsten Kriminalfall. Allerdings werden darin weder Arne Olofsen noch Ermittler Konrad Georg Brichtner auf Tätersuche gehen. "Mal etwas ganz anderes", hat der Autor in Vorbereitung, "völlig ohne Viren". So viel kann schon verraten werden: Es soll ein historischer Krimi werden, der auf einem Passagierschiff zwischen Cuxhaven und New York spielt. Wird es blutig? "Nein, bislang habe ich noch nicht einmal einen Toten", sagt Markus Rahaus.
Wir verlosen drei Krimis
Den neuen Krimi "Operation Wellenbrecher" von Markus Rahaus gibt es im heimischen Buchhandel für 19 Euro. In Zusammenarbeit mit dem dco-Verlag verlost unsere Zeitung drei Exemplare des Romans. Wer ein Buch gewinnen möchte, schickt bis Freitag, 6. Februar, eine E-Mail mit dem Stichwort "Krimiverlosung" an die Adresse mangels@nez.de. Bitte den Namen und die Adresse nicht vergessen.