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Nach einer Messerattacke auf einen 59-Jährigen wurde das Spezialeinsatzkommando angefordert. Symbolfoto: Christoph Reichwein/dpa
Nach einer Messerattacke auf einen 59-Jährigen wurde das Spezialeinsatzkommando angefordert. Symbolfoto: Christoph Reichwein/dpa
Versuchter Mord?

Familienstreit in Stade: Sohn soll Vater mit Messer attackiert haben - SEK im Einsatz

von Redaktion | 30.10.2026 Zuletzt aktualisiert: 30.10.2026 18:08 Uhr

Ein Familienstreit in Stade eskaliert blutig: Ein 24-Jähriger soll seinen Vater mit einem Messer schwer verletzt haben. Die Polizei rückt mit einem Großaufgebot und dem SEK an. Nun sitzt der Sohn wegen des Verdachts auf versuchten Mord in U-Haft.

Nach einem Messerangriff auf einen 59-jährigen Mann in Stade sitzt dessen 24 Jahre alter Sohn in Untersuchungshaft. Er steht im Verdacht, seinen Vater in der Nacht zum Sonntag, 25. Oktober, mit einem Messer angegriffen zu haben. Hintergrund der Tat soll ein Familienstreit gewesen sein.

Wie die Staatsanwaltschaft Stade und die Polizeiinspektion Stade gemeinsam mitteilen, gelang es dem verletzten und blutenden 59-Jährigen, sich zusammen mit seiner 51 Jahre alten Lebensgefährtin aus dem Haus ins Freie zu retten und die Polizei zu alarmieren.

Die Polizei rückte mit allen verfügbaren Streifenwagen an und brachte das Paar vor dem Haus in Sicherheit. Rettungskräfte versorgten den Verletzten zunächst vor Ort und brachten ihn anschließend in ein Krankenhaus. Sein Zustand wird als stabil beschrieben.

Der mutmaßliche Täter hielt sich zu diesem Zeitpunkt noch bewaffnet im Haus auf. Spezialkräfte eines Spezialeinsatzkommandos (SEK) konnten den 24-Jährigen schließlich festnehmen. Die Polizei sperrte den Tatort weiträumig ab. Bis zum späten Sonntagnachmittag waren Ermittler der Kriminalpolizei und Spezialisten der Spurensicherung mit der Untersuchung des Tatorts beschäftigt.

Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Stade erließ das Amtsgericht Stade am Montag, 26. Oktober, Haftbefehl gegen den 24-Jährigen wegen des Verdachts des versuchten Mordes. Der Beschuldigte wurde anschließend in eine niedersächsische Justizvollzugsanstalt gebracht.

Die Ermittlungen zu den genauen Hintergründen und zum Ablauf der Tat dauern an.

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