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Feuerwehr und Seenotretter befinden sich gemeinsam im Einsatz für den Kutter mit Maschinenbrand. Foto: DGzRS - Die Seenotretter
Feuerwehr und Seenotretter befinden sich gemeinsam im Einsatz für den Kutter mit Maschinenbrand. Foto: DGzRS - Die Seenotretter
Einsatz auf Helgoland

Fischkutter brennt im Helgoländer Hafen: Besatzung löscht Feuer selbst

von Redaktion | 06.11.2026 Zuletzt aktualisiert: 06.11.2026 17:38 Uhr

Ein Brand auf einem Fischkutter hat in der Nacht zum Donnerstag den Helgoländer Hafen beschäftigt. Die Besatzung bemerkte Rauch nach der Rückkehr von See, während Feuerwehr und Seenotretter zum Einsatz ausrückten.

Auf einem Fischkutter im Helgoländer Hafen ist in der Nacht zu Donnerstag (5. November 2026) ein Feuer im Maschinenraum ausgebrochen. Die Seenotretter der Station Deutsche Bucht/Helgoland der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) waren gemeinsam mit der Freiwilligen Feuerwehr Helgoland für die dreiköpfige Besatzung im Einsatz.

Die Fischer waren nach ihrer Fangreise in den Hafen der Insel zurückgekehrt, als sie eine Rauchentwicklung im Maschinenraum bemerkten. Gegen 23.40 Uhr meldete sich die dreiköpfige Besatzung bei der deutschen Rettungsleitstelle See der DGzRS, dem Maritime Rescue Co-ordination Centre (MRCC) Bremen. Im Maschinenraum des rund 20 Meter langen Kutters war ein Feuer ausgebrochen.

Seenotrettungskreuzer "Hermann Marwede" im Einsatz

Nach Angaben der Seenotretter war es den Fischern bereits gelungen, den Verschlusszustand herzustellen und die bordeigene CO2-Löschanlage auszulösen. Die Rettungsleitstelle See alarmierte daraufhin den direkt gegenüberliegenden Seenotrettungskreuzer "Hermann Marwede".

Die Besatzung ließ das Tochterboot "Verena" zu Wasser und ging bei dem havarierten Kutter längsseits. Bei einer ersten Erkundung stellten die Seenotretter kein offenes Feuer fest. Das geschlossene Schott des Maschinenraums war jedoch warm.

Maßnahmen der Besatzung des Fischkutters fruchten

Die Freiwillige Feuerwehr Helgoland traf mit mehreren Löschfahrzeugen und einem Einsatzleitwagen ein. Ein Feuerwehrtrupp unter Atemschutz öffnete das Schott. Eine aktive Brandbekämpfung war nicht mehr notwendig, weil die ersten Maßnahmen der Fischer den Brand bereits erstickt hatten.

Die Feuerwehr setzte anschließend einen Hochleistungslüfter ein, um den Kutter zu entrauchen. Die Seenotretter leuchteten die Einsatzstelle während der gesamten Einsatzzeit großräumig mit den leistungsstarken Scheinwerfern des Seenotrettungskreuzers aus.

Nach dem Einsatz unterstützte die Feuerwehr dabei, die Fischer für die Nacht in einer Unterkunft unterzubringen.

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