Der "Zementpacker" ist erneut ins Visier von Dieben geraten. Foto: Polizei
Der "Zementpacker" ist erneut ins Visier von Dieben geraten. Foto: Polizei
Wieder im Visier von Dieben

"Zementpacker"-Diebstahl in Hemmoor: Erneuter Schlag nach nur drei Monaten

von Redaktion | 20.03.2026

Ein dreister Diebstahl in Hemmoor: Erneut haben Unbekannte die "Zementpacker"-Skulptur ins Visier genommen - drei Jahre nach dem ersten Diebstahl und nur wenige Monate, nachdem die Statue wieder aufgestellt worden war.

Es hat nur wenige Monate gedauert, da ist der "Zementpacker" erneut ins Visier von Dieben geraten. Die Polizei sucht Zeugen.

Vermutlich in der Nacht zu Dienstag (17. März 2026) schlugen die bislang Unbekannten zu: Sie stahlen laut Polizei die Messingplatte an der Statue, die am Rathaus in Hemmoor aufgestellt ist. Die Ermittler gehen davon aus, dass die Platte vermutlich mit einem Trennschleifer entfernt wurde. Zeugen melden sich bei der Polizei in Hemmoor unter Telefon (0 47 71) 60 70.

Der "Zementpacker" hat seine Metallplatte verloren: Diebe haben sie gestohlen. Foto: Polizei

Es ist nicht die erste Tat dieser Art: Bei einer Kontrolle auf dem Gelände des Zementmuseums wurde im März 2023 festgestellt, dass die Statue nicht mehr dort stand, wo sie seit 1986 immer gestanden hatte. Bei dem dreisten Diebstahl hatten die Täter per Flex die Verbindung des mannshohen Bronze-Kunstwerks zum Sockel durchtrennt und es dann abtransportiert. Die Einzelteile tauchten später bei einem Recyclinghof wieder auf.

Vor drei Jahren zerstückelt und zerstört: Nur noch einzelne Teile der originalen "Zementpacker"-Bronzeskultur sind nach dem Diebstahl erhalten geblieben. Archivfoto: Lange

Es dauerte fast drei Jahre, bis die Rekonstruktion aufgestellt wurde, diesmal aber nicht am Zementmuseum. Die Skulptur steht seit Dezember 2025 am Rathaus.

Erst im Dezember 2025 wurde der Zementpacker auf dem Rathausplatz enthüllt. Das ist auch ein Verdienst von Susanne Müller-Belecke (Frau des 2008 verstorbenen Künstlers) und besonders von Harald Fritzsche, der für die Neukonstruktion des zerstückelten Kunstwerkes sorgte. Foto: Schröder

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