Hemmoor vor wichtigen Investitionen: Drei Projekte stehen in den Startlöchern
In Hemmoor stehen einige Investitionen bevor: Dabei geht es um drei Projekte in den Stadtteilen Basbeck und Warstade. Für alle Vorhaben müssen zunächst die planungsrechtlichen Voraussetzungen geschaffen werden.
Das Angebot bebaubarer Flächen ist in der Stadt Hemmoor knapp. Umso erstaunlicher, dass im Zentrum der Oste-Stadt die Vorbereitungen für mehrere Projekte getroffen werden:
Neuapostolische Kirche: Nach dem Fachausschuss - wir berichteten - hat auch der Hemmoorer Stadtrat grünes Licht für eine Änderung des geltenden Bebauungsplanes im Stadtkern gegeben. Das ehemalige Gotteshaus der Neuapostolischen Kirche im Zentrum steht seit Jahren leer und stand zum Verkauf. Inzwischen hat ein Investor die Immobilie erworben und plant eine andere Nutzung. Dabei reicht die Bandbreite von einer Wohnbebauung bis zur gewerblichen Ausrichtung. Denkbar ist auf dem Areal auch eine kombinierte Lösung. Den Rahmen der Möglichkeiten steckt jedoch letzten Endes der Stadtrat mit der Bebauungsplanänderung ab. Der Einstieg in eine Planänderung ist jetzt erfolgt.
"Bürgerhaus": Erwartungsgemäß hat der Rat die Voraussetzungen geschaffen, um den Restaurant- und Saalbetrieb "Nay" in der Nähe des Warstader Gymnasiums zu erwerben. Die Immobilie wird durch einen Makler angeboten. Sollte sie verkauft werden, würde die Stadt möglicherweise von einem Vorkaufsrecht Gebrauch machen. Der Hintergrund ist die bislang vergebliche Suche nach einer Immobilie für ein "Bürgerhaus". Neubaupläne waren angesichts der finanziellen Dimensionen zuvor verworfen worden.
"Alte Gärtnerei": Ursprünglich war auf einem Grundstück an der Bahnhofstraße im Stadtteil Basbeck der Bau eines Seniorenheimes vorgesehen. Entsprechend liegt für diesen Bereich auch ein Bebauungsplan vor. Doch der soll geändert werden, denn der Investor plant nunmehr eine umfangreiche Wohnbebauung. Es sollen nach Informationen des Planers barrierefreie und vergleichsweise günstige Mietwohnungen entstehen. Die Größen variieren demnach zwischen 44 und 65 Quadratmetern. Im größten Gebäudekomplex auf dem Grundstück soll es um 21 Wohneinheiten gehen. Im zuständigen Fachausschuss des Stadtrates gab es dazu nur eine Präsentation, aber keine Empfehlung für die Aufstellung eines neuen Bebauungsplanes. Grundsätzlich wurde die Konzeption allerdings mehrheitlich begrüßt, auch wenn Detailfragen noch geklärt werden müssen.
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