Nach Tötungsdelikt am Bahnhof in Stade: Die Polizei auf Spurensuche
Nach dem Tötungsdelikt im Bereich des Parkhauses am Bahnhof in Stade setzt die Polizei die Suche nach Beweismitteln fort. Dabei wurden diverse Gegenstände gefunden. Auch nach zwei wichtigen Zeuginnen wird gesucht.
Die Polizei hat die Spurensuche im Zusammenhang mit dem Tötungsdelikt am Stader Bahnhof fortgesetzt. Nachdem am Dienstag Taucher im Einsatz gewesen waren, suchten am Mittwoch Einsatzkräfte den Tatort und Bereiche in der Stader Innenstadt ab, die als möglicher Fluchtweg der mutmaßlichen Tatverdächtigen infrage kommen. Unterwegs waren Mitglieder der Mordkommission und Kräfte der Bereitschaftspolizei aus Lüneburg.

"Ob und wie die dabei aufgefundenen Gegenstände mit der Tat in Verbindung stehen, werden die nun folgenden Auswertungen ergeben", teilt Polizeisprecher Rainer Bohmbach mit. "Wir haben mehrere Tatverdächtige im Visier." Aus ermittlungstaktischen Gründen werde sich die Mordkommission zum gegenwärtigen Zeitpunkt weder zu möglichen Beweisen noch zu den Umständen des Totschlags äußern.
Auch bei Angaben zum Opfer schweigt die Polizei. Nach Informationen des Stader Tageblatts soll der Verstorbene aus Hamburg polizeibekannt gewesen sein - im Zusammenhang mit Delikten wie Drogen und Körperverletzung.

Der 44-Jährige war am 21. Januar schwer verletzt bei einem Parkhaus am Stader Bahnhof von einem Passanten gefunden worden. Rettungskräfte brachten den Mann ins Krankenhaus. Dort starb der 44-Jährige wenig später.
Die Polizei sucht im Zusammenhang mit den Ermittlungen nach zwei Frauen, die in Kontakt mit dem Passanten standen, der den schwer Verletzten am Bahnhofsparkhaus aufgefunden hatte. Die beiden Frauen seien in ihrem Auto angesprochen worden, so die Polizei. Sie seien wichtige Zeuginnen und werden gebeten, sich bei der Polizei unter Telefon 04141/ 102215 zu melden.
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