Neue Spuren im Fall Wichmann: Führte eine Beziehung nach Cuxhaven-Altenwalde?
Eine Kontaktanzeige, eine Frau aus Cuxhaven und ein Mann, der im Verdacht steht, mehrfach gemordet zu haben. Führte diese Beziehung Kurt-Werner Wichmann zu seinen möglichen Opfern? Neue Recherchen bringen Bewegung in den rätselhaften Kriminalfall.
Serientäter handeln nach Expertenmeinung fast nie zufällig. Sie bewegen sich überwiegend in Räumen, die sie gut kennen. Interessant für die Ermittlungen sind dabei sogenannte Ankerpunkte. Eine Freundin könnte zum Beispiel dafür sorgen, dass der Täter regelmäßig im Gebiet ist, sich sicher fühlt - und Ortskenntnisse hat. Er kennt die Wege, Abkürzungen und auch Rückzugsorte. Das erklärt, warum sich Tatorte häufig clustern.
Spur des mutmaßlichen Mörders führt nach Cuxhaven
Solch eine Freundin dürfte der mutmaßliche Serienmörder Kurt-Werner Wichmann im Cuxland gehabt haben. Der Friedhofsgärtner steht im Verdacht, mindestens fünf Menschen getötet zu haben. So wurde im Herbst 2017 die Leiche von Birgit Meier unter Wichmanns Garage gefunden. Sie war 1989 verschwunden.

Im selben Jahr wurden zwei Paare in der Göhrde, einem Waldgebiet bei Lüneburg, per Kopfschuss getötet. Wichmanns DNA findet sich auf dem Fahrersitz eines Autos der Göhrde-Opfer. Er hat sich in Untersuchungshaft 1993 das Leben genommen.
Spur von Wichmann führt bis an die Nordseeküste
Nach einer Operativen Fallanalyse des Landeskriminalamtes Niedersachsen könnte Wichmann bundesweit im hohen zweistelligen Bereich Gewalttaten begangen haben. Mögliche Tatorte liegen im Großraum Karlsruhe. Dort lebt Wichmann Mitte der 1970er Jahre.
Eine weitere Mordserie, ein mögliches Cluster, betrifft die Gegend zwischen Cuxhaven und Bremerhaven. Mindestens sechs junge Frauen verschwinden zwischen 1977 und 1986 spurlos, darunter die beiden Cuxhavenerinnen Angelika Kielmann und Anke Streckenbach. Eine weitere wird ermordet aufgefunden.
Kurt-Werner Wichmann kennt sich im Cuxland aus
Wichmann kennt die Gegend. Durch Ausflüge, durch Verwandte, durch einen Job. So hat er 1970 als Auslieferungsfahrer für ein Lüneburger Unternehmen gearbeitet, das bis nach Cuxhaven Waren verschickt hat. Und durch eine Freundin?!
Nach intensiven Recherchen ist das private Ermittlerteam um den früheren Hamburger LKA-Chef Reinhard Chedor auf eine Frau gestoßen, die sich zu "100 Prozent" sicher ist, dass ihre Schwiegermutter ein Verhältnis mit Kurt-Werner Wichmann, damals Anfang 30, gehabt hat. Die Schwiegermutter selbst kann dies nicht mehr bestätigen, sie ist 2022 gestorben. Ihre Schwiegertochter, heute 74 Jahre alt, erzählt im Gespräch mit Chedor von einer Begebenheit aus dem Jahr 1980.
Zeugin meldet sich nach Jahrzehnten bei der Polizei
Als über eine mögliche Verbindung Wichmanns zu den sogenannten Disko-Morden berichtet wird, beschließt die Cuxhavenerin im Jahr 2023, zur Polizei zu gehen. "Mich hat das wuschig gemacht. Meine Schwiegermutter hat ein Verhältnis mit einem Mann, der vielleicht all die Mädchen getötet hat. Die Streckenbach wohnte doch ganz in der Nähe."

Sie erzählt alles dem für die Cold-Case-Fälle zuständigen Beamten Rainer Brenner. "Doch so richtig hat den das nicht interessiert. Nach 15 Minuten war ich wieder draußen." Er habe auch Zweifel geäußert, ob man sich nach so vielen Jahren noch richtig erinnern könne. Aber die Erinnerungen sind bei der Frau auch gut 45 Jahre später noch sehr präsent.
Schwiegermutter will noch mal was erleben - Kontaktanzeige in Tageszeitung
Ihre Schwiegermutter, damals Mitte 40 und verwitwet, "wollte noch was erleben". Dafür inseriert sie im Hamburger Abendblatt. Ihre Schwiegertochter hat ihr sogar früher schon mal bei einer dieser Anzeigen geholfen. "Sie fragte mich, ob sie ,reiche Witwe‘ schreiben solle. Ich hab nur gesagt: Bist du bescheuert. Das schreibt man nicht. Damit lockt man nur die Falschen an." So wurde es "attraktiv und gut situiert". Mehrere Kandidaten melden sich, wohl auch Wichmann. Der antwortet nicht das erste Mal auf Kontaktanzeigen.
Wichmann zieht nach Haft zu Zahnarztwitwe nach Karlsruhe
Wegen der Vergewaltigung einer Anhalterin Anfang der 70er Jahre muss Wichmann für ein paar Monate in Haft, das aber auch mit Unterbrechungen. Nach seiner Freilassung zieht er 1975 in die Nähe von Karlsruhe, zu einer älteren Zahnarztwitwe, mit der hat er sich während der Haft Briefe geschrieben. Er hatte auf eine Kontaktanzeige von ihr geantwortet.
Genau das "Richtige" für Wichmann: Vermögende Geschäftsfrau
Jetzt die vermögende Geschäftsfrau aus Cuxhaven. Die Frau lebt in Altenwalde, in einem Haus mit Swimmingpool. Die Frau schmückt sich gerne mit attraktiven, jungen Männern. Im Hof des Hauses befinden sich auch die Geschäftsräume der Firma. Dort lernt die Schwiegertochter den neuen Mann kennen. "Was ist das denn für ein Typ? Was geht hier ab?", fragt sie sich. Wichmann guckt sie zwar an, aber auch immer wieder schnell weg. Was sie nicht vergisst: die Augen. "Er hatte so ganz komische Augen."
Hinweisgeberinnen berichten von Wichmanns Blick
Etliche Hinweisgeberinnen, die von unheimlichen Begegnungen, auch im Cuxland, berichten, erzählen von diesem Blick. An dem bleiben sie hängen. Wie eine frühere Geliebte Wichmanns, die in einem Podcast von einem klaren, lieben Auge ("John-Wayne-Auge") und einem komischen Auge spricht. Das dominiert, wenn Wichmann angespannt gewesen sei.
Schwiegertochter beschreibt Wichmann als abweisend
Die Schwiegertochter erlebt einen attraktiven, aber sehr "kalten, abweisenden" Mann. Es gibt keine persönlichen Gespräche, keine gemeinsamen Familienfeiern. Wichmann "tänzelt" nur um die Schwiegermutter herum. "Die war ganz heiß auf den."
Sie steht auf so "halbseidene" Typen. Ihr Sohn will ihr den Mann ausreden ("Jag den vom Hof"), doch sie sagt, sie könne machen, was sie will ("Meinem Glück stehst du nicht im Weg"). Vorgestellt wird er als "Kurt". Man weiß, dass Wichmann es gehasst hat, wenn er Kurt-Werner genannt wird. Er selbst will meistens gerne "Werner" genannt werden.
Wichmann kam mit wechselnden Autos nach Cuxhaven
Nach Cuxhaven kommt er mit unterschiedlichen Autos. Wie die Schwiegermutter fährt auch er einen Mercedes braun-metallic. Die lacht noch darüber, da so nicht auffallen würde, mit welchem Auto man fahre. Mal ist es auch ein weißer Wagen. Die Schwiegertochter erkennt auch auf einer Liste, die zahlreiche Autos von Wichmann zeigt, einen Mercedes grün-grau-metallic.

Schminktäschchen fällt der Schwiegertochter auf - Wichmann wohl bisexuell
Eines geht ihr nicht aus dem Kopf. "Er hatte so ein Schminktäschchen." Und auch entsprechend geduftet. Er habe so eine "schwule Attitüde" gehabt. Bei Wichmann verdichten sich in den Recherchen Hinweise auf eine mögliche Bisexualität. So berichtet zum einen eine Hinweisgeberin, dass sie 1985 beim Joggen von einem Mann - womöglich Wichmann - mit dem Auto verfolgt worden ist, sie es immer mehr mit der Angst bekommen hätte, in einen Wald gelaufen wäre und sich dort flach auf den Boden gelegt habe.
"Junge, komm raus oder ich reiße dir mit dem Stemmeisen den Arsch auf." Diese Worte haben sich bis heute eingeprägt. Sie zeigt Fotos von damals, sie ist ungefähr 14 oder 15 Jahre alt, für sie ist es nicht verwunderlich, dass sie mit ihren kurzen Haaren für einen Jungen gehalten worden ist.
Hinweise auf Wichmanns Kontakte in Erotikmagazinen
In Erotikkontaktmagazinen wie "Happy Weekend" sucht Wichmann nach bisexuellen Kontakten ("Homos, Tunten zwecklos"). Auf der Hinweisseite mordserie.de gehen vertraulich auch Hinweise ein, die den Schluss zulassen, dass Kurt-Werner Wichmann auch Interesse an Jungen als Opfer gehabt haben könnte. Ein heute verheirateter Mann outet sich als Sexpartner von Wichmann.

Wichmann nutzt Beziehung zu wohlhabender Frau in Cuxhaven
Körperlichkeit spielt auch für die Cuxhavener Geschäftsfrau eine wichtige Rolle. Aber sie macht nicht nur ihrer Schwiegertochter klar: Die Terrasse am Haus ist für alle anderen tabu. "Dort haben die beiden sich gesonnt, mehr oder weniger nackt." Wichmann scheint auch überrascht zu sein, auf weitere Familienmitglieder zu treffen. Er hat eher die alleinstehende, reiche Frau erwartet, von der er sich aushalten lassen könne. Wie in Karlsruhe mit der reichen Zahnarztwitwe.
Krise in der Beziehung - wie lange hat sie wirklich gedauert?
Doch hier hat sich Wichmann offenbar getäuscht. "Schwiegermutter ließ sich bestimmt nicht ausnehmen. Sicherlich hat sie den mal eingeladen, aber Geld, gar ein neues Auto? Das war mit ihr nicht zu machen."
Irgendwann, vielleicht vier oder fünf Monate später, beginnt die Beziehung zu kriseln. Auslöser könnte ein geplanter Urlaub gewesen sein. Die Schwiegermutter geht wohl davon aus, dass ihr Freund sich an den Kosten beteiligt. Doch der, notorisch klamm, denkt offensichtlich nicht daran. Kurze Zeit später hat die Cuxhavenerin schon einen "Neuen", aus Hamburg, auch über eine Kontaktanzeige kennengelernt.
Foto weist auf längere Beziehung zwischen beiden hin
Doch hat die Beziehung mit Wichmann, der laut der Firmenchefin Gärtner ist, wirklich nur wenige Tage gedauert, wie es der Polizist Brenner aus dem Gespräch mit der Schwiegertochter herausgehört haben will? Daran gibt es Zweifel - und ein Foto, welches das Ganze in einem neuen, anderen Licht erscheinen lässt.
Bernhardiner taucht in Karlsruhe auf - Beweis für längere Beziehung?
So erinnert sich die Schwiegertochter, dass die beiden zusammen öfter unterwegs gewesen seien, vielleicht auch mit dem Wohnmobil der Cuxhavenerin, die immer mal wieder lange Fahrten samt Hund macht. So habe sie auch erzählt, in Adendorf gewesen zu sein, dem Wohnort Wichmanns in der Nähe von Lüneburg.
Sie erzählt von einem rot-verklinkerten Haus aus den 50ern am Wald gelegen. Beide haben auch ein gemeinsames Interesse geteilt, Hunde. Früher haben beide einen Schäferhund gehabt. Die Cuxhavenerin zu der Zeit dann einen Bernhardiner.
Foto mit Hund stellt Verbindung nach Cuxhaven her
Dieser Hund könnte nun dabei helfen, mehr darüber zu erfahren, wie lange die beiden wirklich zusammen gewesen sind. Beim Durchschauen von Fotos, die Wichmann zeigen, wird die Cuxhavenerin wie vom Blitz getroffen. Ein Foto zeigt Wichmann in Linkenheim-Hochstetten. Im Hintergrund ist ein Straßenschild zu sehen: "Heusstraße". Dort hat die Zahnarztwitwe gewohnt.
Auf dem Foto ist auch ein Hund zu sehen. Ein Bernhardiner. "Das ist der Bernhardiner von meiner Schwiegermutter." An den könne sie sich so gut erinnern, weil sie damals schwanger gewesen sei, als der Hund angeschafft worden ist. Das sei 1977 gewesen. In der Nähe von Karlsruhe ist Wichmann zwar bis 1981 gemeldet, wirklich gewohnt hat er dort aber wohl nur drei Jahre. Und ist immer auch wieder in den Norden gefahren.

Mutmaßlicher Serienmörder fährt mehrgleisig
Ist er mit der Cuxhavener Geschäftsfrau in Richtung Karlsruhe gefahren - und zwischendurch mal zu "seiner" Zahnarztwitwe? Auch in Cuxhaven könnte er nicht nur eine Freundin gehabt haben. Dazu laufen bereits weitere Recherchen. Die Schwiegertochter erinnert sich, dass "er auch mal weg war, und spätabends zurückgekommen ist". Er sei bestimmt nicht weit weggefahren, "der kannte sich hier aus".
Schwiegermutter erkennt Wichmann auf Zeitungsfoto wieder
2022 stirbt die Cuxhavener Geliebte Wichmanns. Bis zum Schluss ganz klar im Kopf. Kurz vorher konfrontiert die Schwiegertochter sie noch im Altenheim mit den neusten Erkenntnissen zu Wichmann und zeigt ihr einen Zeitungsartikel. "Hier guck mal, dein früherer Freund war ein Mörder. Da hast du ja nochmal Glück gehabt."
Die Schwiegermutter, mittlerweile Mitte 80, kann das gar nicht glauben ("Der war doch immer so toll und hat mir Blumen mitgebracht") - erkennt ihn aber gleich auf dem Bild. "Beim Lesen des Artikels hat sie nicht gesagt, 'der war das nicht'."
Gefundene Sonnenbrille deutet auf Verbindung hin
Und noch etwas könnte auf diese Beziehung hindeuten. Die Schwiegertochter erkennt unter den Asservaten, die die Polizei Lüneburg auf Wichmanns Grundstück gefunden und ins Internet gestellt hat, eine Sonnenbrille ihrer Schwiegermutter.
Dazu präsentiert sie auch ein Foto, auf dem die Frau die Brille trägt. Die Polizei konstatiert eine gewisse optische Ähnlichkeit, verweist aber auch darauf, dass schon andere Zeugen die Brille erkannt haben wollen.
Asservate ausgegraben: Augenmerk auf gestohlene Frauenunterwäsche
Hunderte von Bekleidungsstücken, die ausgegraben worden sind, dürften für Wichmann nicht selten so etwas wie eine Trophäe gewesen sein, darunter auch Frauenunterwäsche. Die Schwiegertochter aus Cuxhaven erinnert sich dann auch daran, dass hinterm Haus in Altenwalde immer die Wäsche nach Strandbesuchen im Sommer zum Trocknen auf einer Leine gehangen hat - und irgendwann Slips und Bikinis fehlten.
Cold-Case-Ermittler prüfen Verbindung nach Cuxhaven
Der Cuxhavener Polizist Rainer Brenner gibt seine Unterlagen zur Befragung der Schwiegertochter offensichtlich auch an die Cold-Case-Einheit "Göhrde" in Lüneburg weiter. Die telefoniert dann auch mit der Cuxhavenerin und lässt sich ihre Angaben nochmal bestätigen. Aus der Sicht der Polizei spricht vieles dafür, dass es tatsächlich Kurt-Werner Wichmann gewesen ist, der mit der Geschäftsfrau aus Cuxhaven ein Verhältnis gehabt hat.
Ermittlungsansätze, um zum Beispiel die Disko-Morde aufzuklären, sehen sie aber wohl nicht. Noch im Februar 2024 hat Brenner auf Nachfragen der Nordsee-Zeitung bestritten, dass es im Cuxland womöglich einen Ankerpunkt gegeben hat.
Privatermittler: Tatverdacht hat sich zumindest nicht reduziert
"Insgesamt haben sich über 20 Hinweisgeberinnen aus der Region Cuxland bei uns gemeldet, die eine gefährliche Begegnung mit Wichmann hatten, die das Leben der Frauen dann sehr stark beeinflusst hat", sagt Privatermittler Chedor. Wichmann hat auch Anhalterinnen aufgenommen an der Stelle, an der Angelika Kielmann und Anke Streckenbach zuletzt gesehen wurden. Die beiden jungen Frauen sind nach Disko-Besuchen in Cuxhaven 1978 bzw. 1979 verschwunden.
Bruder verhindert Vergewaltigung durch Wichmann
Chedor: "An dieser Stelle hat er auch eine Anhalterin mitgenommen, die er in Sahlenburg mindestens vergewaltigen wollte." Die Tat ist nur durch den dazukommenden Bruder des Mädchens unterbrochen worden - und das Mädchen ("Anonym" genannt) ist entkommen.
Hinweisportal
Ohne die Initiative einer privaten Ermittlungsgruppe wären die Morde an Birgit Meier und an zwei Paaren in der Göhrde nie aufgeklärt worden. Das Team um den früheren Chef des Landeskriminalamtes Hamburg, Reinhard Chedor, untersucht seit Jahren die Verdachtsfälle um den mutmaßlichen Serienmörder Kurt-Werner Wichmann weiter. Sie haben die Internetseite mordserie.de ins Leben gerufen, um zentral und vertraulich Hinweise aus der Bevölkerung entgegennehmen zu können. Dort gibt es auch immer mehr Anzeichen dafür, dass Wichmann bisexuell war.
Neue Hinweise verstärken Verdacht gegen Wichmann
"Wenn sich jetzt herausstellt, dass Wichmann in dieser Zeit sehr orts- und zeitnah entlang dieser Straße eine Beziehung hatte, ist das bei der Persönlichkeit Wichmanns und aufgrund der Einschätzung des Landeskriminalamtes Niedersachsen ein Umstand, der den Tatverdacht auf alle Fälle nicht reduziert."
Da habe sich doch einiges entwickelt durch die Recherchen des Teams. "Ich habe schon die Sorge, dass es auch Mädchen gab, die es eben nicht geschafft haben und ihm nicht entkommen konnten." Nicht auszudenken, wenn auch noch ältere, reiche, bisexuelle Männer seine Opfer gewesen sind. Chedor: "Das wäre ja der Wahnsinn."
Ermittler bestätigten Wichmanns Aufenthalt im Cuxland
Er möchte auch daran erinnern, "dass es zu Anfang unserer Recherchen von den zuständigen Ermittlern in Cuxhaven noch hieß, es gibt keine Hinweise, dass Wichmann jemals hier in der Region war. Nun wissen wir, er hat versucht, in dieser Gegend Anhalterinnen in seine Gewalt zu bekommen." (axt)
Von Christian Döscher