Unter schwerem Atemschutz löschten die Einsatzkräfte den Fahrzeugbrand. Foto: Feuerwehr
Unter schwerem Atemschutz löschten die Einsatzkräfte den Fahrzeugbrand. Foto: Feuerwehr
Feuerwehreinsatz

Autobrand in Nordleda: Schnelles Eingreifen verhindert Feuer auf Stoppelfeld

03.08.2026

Ein brennendes Auto hat am Sonntag einen Feuerwehreinsatz bei Nordleda ausgelöst. Nur durch das schnelle Eingreifen aufmerksamer Landwirte und der Feuerwehr konnte verhindert werden, dass sich die Flammen auf ein Stoppelfeld ausbreiteten.

Feuerwehr und Polizei sind am Sonntag (2. August 2026) gegen 16.30 Uhr zu einem Autobrand in der Feldmark bei Nordleda gerufen worden. Dort war aus bislang unbekannter Ursache ein VW-Golf in Brand geraten.

Der Fahrer war nach Angaben der Einsatzkräfte mit seinem Wagen auf einem Feldweg unterwegs und wollte das Fahrzeug vermutlich auf einem Stoppelfeld wenden. Plötzlich fing das Auto Feuer. Der Mann versuchte zunächst, die Flammen mit einem Autofeuerlöscher zu bekämpfen. Als dies nicht gelang, alarmierte er die Feuerwehr.

Landwirte verhindern Ausbreitung der Flammen

Aufmerksame Landwirte, die sich mit zwei Treckern und Grubbern in der Nähe aufhielten, reagierten sofort. Sie fuhren mit den Geräten rund um das brennende Fahrzeug und zogen so eine Schneise. Dadurch konnte ein beginnender Stoppelfeldbrand schnell gestoppt werden.

Um die Batterie stromlos zu schalten, öffneten die Einsatzkräfte die Motorhaube mit einem Halligan-Tool. Foto: Feuerwehr

Die Feuerwehr Nordleda begann unter Leitung von Ortsbrandmeister und Einsatzleiter Oliver Hein umgehend mit einem Schnellangriff aus wasserführenden Fahrzeugen. Gelöscht wurde unter schwerem Atemschutz. Um die Batterie stromlos zu machen, öffneten die Einsatzkräfte die Motorhaube mit einem Halligan-Tool. Anschließend kontrollierten sie den Bereich mit einer Wärmebildkamera auf mögliche Glutnester und löschten diese endgültig ab.

An dem Fahrzeug entstand wirtschaftlicher Totalschaden. Verletzt wurde niemand. Gegen 18 Uhr konnten die Einsatzkräfte den Einsatzort verlassen. Im Einsatz waren 24 Kräfte der Feuerwehren Nordleda und Wanna, der stellvertretende Gemeindebrandmeister Christian Böhack sowie die Polizei.

Von Jürgen Lange

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