Die Investoren Ole und Stefanie Fredebohm zeigen Mut in wirtschaftlich schwierigen Zeiten und bauen im Otterndorfer Feriengebiet ein Vier-Sterne-Hotel. Foto: Mangels
Die Investoren Ole und Stefanie Fredebohm zeigen Mut in wirtschaftlich schwierigen Zeiten und bauen im Otterndorfer Feriengebiet ein Vier-Sterne-Hotel. Foto: Mangels
So geht es derzeit voran

In Otterndorf entsteht ein neues Hotel in Strand-Nähe: Ein Besuch auf der Baustelle

von Christian Mangels | 17.04.2026

Im Feriengebiet von Otterndorf (Samtgemeinde Land Hadeln / Kreis Cuxhaven) macht der Neubau des Hotels der Familie Fredebohm sichtbare Fortschritte. CNV-Medien hat sich auf der Baustelle umgeschaut. Der aktuelle Stand.

Auf der Baustelle neben der Spiel- und Spaßscheune herrscht derzeit Hochbetrieb. Auf vier Etagen wird parallel gearbeitet, und nahezu jedes Gewerk ist im Einsatz. Elektriker verlegen Leitungen und schaffen die Grundlage für die künftige Energieversorgung, während im Bereich des Lüftungsbaus bereits wichtige Installationen umgesetzt werden. Gleichzeitig schreitet der Einbau der Heizungsanlagen voran.

Auch im Innenausbau geht es sichtbar vorwärts: Trockenbauer ziehen Raum für Raum die Innenwände hoch und geben dem Gebäude zunehmend seine Struktur. Außerdem sind Dachdecker und Fensterbauer stark eingebunden. "Das alles zu koordinieren, ist gar nicht so einfach", sagen die Investoren Ole und Stefanie Fredebohm gegenüber cnv-medien.de. Der Bau sei nervenaufreibend, aber man wachse auch an den Herausforderungen. Trotz aller Anstrengungen überwiege die Vorfreude darauf, das fertige Hotel bald mit Leben zu füllen und die ersten Gäste begrüßen zu können, erklären die Fredebohms.

Die Bauarbeiten auf der Baustelle des neuen Hotels in Otterndorf schreiten zügig voran, während Ole und Stefanie Fredebohm die Fortschritte mit Spannung verfolgen. Foto: Mangels

Im Otterndorfer Feriengebiet setzt dieses Projekt neue Maßstäbe: Auf rund 2000 Quadratmetern entsteht ein modernes Vier-Sterne-Hotel mit insgesamt 26 Appartements. Die künftigen Zimmer werden zwischen 33 und 52 Quadratmeter groß sein und neben Balkonen oder Terrassen auch kleine Küchen sowie Arbeitsbereiche bieten. Damit setzen Ole und Stefanie Fredebohm gezielt auf den Trend zur sogenannten "Workation", also der Verbindung von Urlaub und Arbeiten.

So soll es aussehen, wenn es fertig ist: das Hotel der Familie Fredebohm im Otterndorfer Feriengebiet. Foto: Kai Fischer Innenarchitekten

Im Untergeschoss ist ein Wellnessbereich mit Sauna und Biosauna vorgesehen. Zusätzlich soll ein Mehrzweckraum entstehen, der etwa für Yoga-Kurse oder kleinere Veranstaltungen genutzt werden kann. Im Erdgeschoss sind ein Frühstücks- und Gastronomiebereich sowie ein Shop für regionale Produkte geplant.

Energieverbrauch des Gebäudes nachhaltig senken

Besonderes Augenmerk legen die Bauherren auf Nachhaltigkeit. Auch wenn nicht alle ursprünglichen Wünsche aus Kostengründen umgesetzt werden können, bleibt das Ziel bestehen, ressourcenschonende Materialien zu verwenden und energieeffiziente Lösungen zu integrieren. Ob Fotovoltaik auf dem Dach, Wärmetauscher oder Außenwände mit hoher Energieeffizienz - all diese Maßnahmen sollen dazu beitragen, den Energieverbrauch des Gebäudes nachhaltig zu senken und die Umweltbelastung zu minimieren.

Auf dem Turm des Hotelneubaus liegt dem Betrachter das Nordseebad Otterndorf sozusagen zu Füßen. Foto: Mangels

Die Bauarbeiten liegen im Zeitplan, die Eröffnung des barrierefreien Hotels ist für Oktober vorgesehen. Ab Juni oder Juli 2026 sollen die Appartements buchbar sein. "Wir sind gerade auf der Suche nach der passenden Buchungssoftware", sagt Ole Fredebohm. Parallel arbeitet eine Werbeagentur an der Entwicklung eines stimmigen Markenauftritts, der sowohl die Besonderheiten des Standorts als auch das Konzept des Hauses widerspiegelt.

Ein Blick in die Zukunft: Das moderne Interieur im Gastronomiebereich des neuen Vier-Sterne-Hotels in Otterndorf verspricht Komfort und Eleganz für die ersten Gäste im Oktober. Foto: Kai Fischer Innenarchitekten

Rund zehn Millionen Euro investiert die Familie Fredebohm in das Projekt und stärkt damit ihre Rolle als einer der wichtigsten Akteure im Otterndorfer Tourismus. Zehn bis zwölf neue Arbeitsplätze sollen nach Angaben der Investoren durch den Hotelneubau entstehen.

Als Kernzielgruppe haben die Fredebohms die sogenannten "Best Ager", also Menschen um die 50, im Blick. Diese Zielgruppe legt besonderen Wert auf Komfort, Ruhe und qualitativ hochwertige Angebote, zugleich aber auch auf Aktivität und Naturerlebnis. Entsprechend soll das Hotelkonzept sowohl Erholung als auch attraktive Freizeitmöglichkeiten miteinander verbinden.

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