Die manövrierunfähige Helgolandfähre "Funny Girl" hat am frühen Montagmorgen nach stundenlanger Fahrt auf der Nordsee das Festland erreicht. Foto: Marks
Die manövrierunfähige Helgolandfähre "Funny Girl" hat am frühen Montagmorgen nach stundenlanger Fahrt auf der Nordsee das Festland erreicht. Foto: Marks
250 Passagiere an Bord

Technischer Defekt: Helgolandfähre "Funny Girl" treibt stundenlang auf der Nordsee

von Redaktion | 07.10.2024

Die Helgolandfähre "Funny Girl" mit rund 250 Passagieren an Bord musste am Sonntagabend aufgrund eines technischen Defekts stundenlang auf der Nordsee ausharren. Die ersten Informationen gibt es hier.

Die manövrierunfähige Helgolandfähre "Funny Girl" mit knapp 250 Menschen an Bord hat am frühen Montagmorgen nach stundenlanger Fahrt auf der Nordsee das Festland erreicht. Das Fahrgastschiff wurde von zwei Schleppern in den Hafen der schleswig-holsteinischen Gemeinde Büsum gebracht, wie ein Reporter der Deutschen Presse-Agentur berichtete. 

Eigentlich sollte das Schiff bereits am Sonntagabend gegen 19.30 Uhr zurück in Büsum sein. Doch daraus wurde nichts. Es gab einen technischen Defekt an Bord auf der Fahrt von Helgoland nach Büsum, wie ein Sprecher des Wasserstraßen- und Schifffahrtsamts Elbe-Nordsee (WSA) der Deutschen Presse-Agentur sagte. Ein solcher Ausfall ist nach Angaben des Amts nicht ungewöhnlich und kann in der Regel mit Bordmitteln behoben werden - in diesem Fall allerdings nicht. Die Crew des Schiffes habe gegen 17.30 Uhr Kontakt zur Verkehrszentrale aufgenommen.

Erst am frühen Morgen gegen 2.15 Uhr konnten die Passagiere das Schiff verlassen. Es dauerte rund eine halbe Stunde, bis alle von Bord waren. Die meisten wirkten entspannt - und wollten nur möglichst schnell nach Hause. Nach Angaben der Polizei-Leitstelle Elmshorn wurde von den 250 Passagieren niemand verletzt. (dpa)

Weitere Informationen gibt es hier.

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