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Freuten sich über den guten Zuspruch: Jan-Dirk Strohsahl (r.), Leiter der Stabsstelle Nachhaltigkeit und Klima beim Landkreis Cuxhaven, und seine Mitarbeiter Britta Murawski und Hendrik Warken.
Freuten sich über den guten Zuspruch: Jan-Dirk Strohsahl (r.), Leiter der Stabsstelle Nachhaltigkeit und Klima beim Landkreis Cuxhaven, und seine Mitarbeiter Britta Murawski und Hendrik Warken.
"Wochen der Wärme"

Wärme-Messe im Kreishaus Cuxhaven: "Gut beraten, aktuellen Fördersatz mitzunehmen"

von Wiebke Kramp | 03.10.2026

Die Wärme-Messe im Kreishaus Cuxhaven zeigte Lösungen für effizientes Heizen mit erneuerbaren Energien. Und sie eröffnete Möglichkeiten, Förderungen zu nutzen, bevor sie sinken. Die Kampagne "Wochen der Wärme" bot Einblicke in die Wärmewende.

Sechs regionale Fachunternehmen präsentierten ihr Leistungsportfolio im Zuge einer Wärme-Messe im Foyer des Kreishauses in Cuxhaven. Informiert wurde über aktuelle technische Möglichkeiten, wie eine kostengünstige, zuverlässige und nachhaltige Wärmeversorgung sichergestellt werden kann.

Zu Beginn der Heizperiode stand dabei die Wissensvermittlung zu effizientem Heizen, zu Wärmepumpen oder erneuerbaren Energien im Blickpunkt - immer bezogen auf die jeweiligen Bedürfnisse der Besucherinnen und Besucher.

Über den guten Zuspruch und den intensiven Austausch an den Ständen waren Jan-Dirk Strohsahl, Leiter der Stabsstelle Nachhaltigkeit und Klima beim Landkreis Cuxhaven, und seine Mitarbeiter Britta Murawski und Hendrik Warken sehr zufrieden.

"Die Leute machen sich jetzt wegen steigender Heizungspreise mehr auf den Weg", ist die Erfahrung von Britta Murawski. Gestiegene Preise für fossile Energie und damit einhergehend größer werdende finanzielle Belastungen lassen die Leute offensichtlich wacher werden, über Alternativen für ihre Immobilien nachzudenken und sie proaktiv zu suchen.

Und hinzu kommt, dass bestimmte Förderprogramme endlich sind, wie Jan-Dirk Strohsahl weiß. Sein Tipp: "Wer ohnehin einen Heizungstausch plant, ist gut beraten, den aktuellen Fördersatz noch mitzunehmen." Aktuell gebe es einen Klimageschwindigkeitsbonus in Höhe von 16 Prozent für selbstgenutzte Wohneinheiten, wenn eine funktionsfähige Öl-, Kohle-, Gas-Etagen-, Nachtspeicherheizung oder eine mindestens 20 Jahre alte funktionsfähige Gas- oder Biomasseheizung ausgetauscht wird. Aber dieser Bonus sinke ab dem 1. Februar 2027 halbjährlich um 4 Prozent. Ab dem 1. August 2028 werde der Klimageschwindigkeitsbonus dann nicht mehr gewährt.

"Nicht immer nur die ganz großen Maßnahmen"

Ob Solar- oder Wärmepumpenlösungen, das Nachdenken über das klimaneutrale Haus oder die Nutzung von Dämmlösungen - auf der Wärme-Messe bestand bei den Besucherinnen und Besuchern jede Menge Diskussionsbedarf um individuelle Lösungsansätze. Und manchmal seien es eben nicht nur die ganz großen und kostspieligen Lösungen, sondern auch überschaubare kleinere Maßnahmen, die in Summe für einen besseren Klimaschutz und Kostensenkung beim Verbrauch sorgen, so Strohsahl.

Die Verbrauchermesse im Kreishaus war Teil der niedersachsenweiten Aktivierungskampagne "Wochen der Wärme", bei der bis zum 10. Oktober gemeinsam mit regionalen und überregionalen Partnern gezeigt wird, wie wirkungsvoll die Umsetzung der Wärmewende sein kann - vor allem vor dem Hintergrund der Bezahlbarkeit.

Tino Brähler und Egow Androsov von dem Bremerhavener Unternehmen 1Komma5 berieten unter anderem zum Thema klimaneutrales Haus.
Tino Brähler und Egow Androsov von dem Bremerhavener Unternehmen 1Komma5 berieten unter anderem zum Thema klimaneutrales Haus.

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Wiebke Kramp

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Cuxhavener Nachrichten/Niederelbe-Zeitung

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