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Die Arbeiten am Seekabel nach Helgoland werden erst im kommenden Frühjahr fortgesetzt. Wind und Wellen machen einen sicheren Einsatz derzeit unmöglich. Foto: Christian Charisius/dpa
Die Arbeiten am Seekabel nach Helgoland werden erst im kommenden Frühjahr fortgesetzt. Wind und Wellen machen einen sicheren Einsatz derzeit unmöglich. Foto: Christian Charisius/dpa
Baustopp

Zu viel Wind: Arbeiten am Seekabel nach Helgoland verzögern sich um mehrere Monate

von Redaktion | 24.09.2026

Eigentlich sollten die Arbeiten am Seekabel nach Helgoland bereits weitergehen. Doch das Wetter an der Nordseeküste macht den Plänen einen Strich durch die Rechnung. Warum SH Netz die Arbeiten in St. Peter-Ording nun um mehrere Monate verschiebt.

Die Arbeiten am Seekabel nach Helgoland sind vergangene Woche kurzfristig verschoben worden - nun steht fest, dass die Baumaßnahme erst im Frühjahr fortgesetzt werden soll. "Aufgrund der unsteten Wetter- und vor allem Windbedingungen hat sich SH Netz dazu entschieden, die Arbeiten am Seekabel nach Helgoland in Sankt Peter-Ording auf das kommende Jahr zu verschieben", teilte SH Netz mit. Für Helgoland hat das keine Auswirkungen. 

Problematisch wären demnach vor allem die mit dem Wind einhergehenden Wellen für die Arbeiten auf der Seeseite. "Die Arbeitssicherheit für alle Beteiligten steht für uns an oberster Stelle, deshalb werden wir die Arbeiten in diesem Jahr nicht mehr durchführen", sagte Projektleiter Thorsten Hansen.

Als Monate für die Arbeiten werden die Monate April/Mai ins Auge gefasst. Ein genauer Termin steht noch nicht fest. Bis die Arbeiten wieder aufgenommen werden, bleibt das verlängerte Stück Seekabel den Angaben zufolge gesichert und markiert unter dem Strand von Sankt Peter-Ording.

Seekabel wurde zuletzt immer wieder freigespült

Das Seekabel wurde 2009 verlegt. Davor wurde Helgolands Stromversorgung ausschließlich mit Dieselgeneratoren sichergestellt. Diese und neuere Stromaggregate dienen nun der Versorgung im Notfall. Die aktuellen Arbeiten sind notwendig, weil die Verbindungsmuffe zwischen dem Seekabel und dem Festland-Erdkabel in der Vergangenheit immer wieder freigespült wurde.

Damit so etwas künftig nicht mehr passiert, wurde das verbindende Element in St. Peter-Ording zwischen Seekabel und Festland-Erdkabel um etwa 700 Meter verlängert. Diese Arbeiten sind bereits abgeschlossen. Mit einer Spezialmaschine wurde ein schmaler Graben hergestellt, in den das neue Kabel direkt eingelegt wurde. Das neue Kabel ist demnach in drei Metern Tiefe eingefräst worden. (dpa)

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