Technik, die zum Blättern bringt
Seit Jahren begeistert die Kolumne "Moin Cuxhaven" die Leserschaft der Cuxhavener Nachrichten und der Niederelbe-Zeitung. Inzwischen sorgt die Rubrik auch auf cnv-medien.de für Unterhaltung. Heute: auf der Suche nach dem Familienhund.
Ein Kind buddelt seinen Vater im Sand ein, eine Möwe macht sich mit einem Fischbrötchen davon. Am Strand ist einiges los. Zwischen all den Sonnenschirmen und Badegästen sitzt allerdings jemand, der dort eigentlich nichts zu suchen hat: der eigene Familienhund.
Die Szene stammt aus einem Wimmelbuch, wie man es aus Kindertagen kennt. Nur wird diesmal nicht Walter im Ringelpullover gesucht, sondern ein Haustier aus der Familie. Mithilfe künstlicher Intelligenz hat es der Vierbeiner auf die Buchseiten geschafft. Dort treibt er sich nicht nur am Strand herum, sondern auch auf dem Jahrmarkt oder mitten in einer Großstadt. Ein wenig absurd ist das schon. Schließlich hat der Hund von seinen ganzen Ausflügen selbst nichts mitbekommen.
Dass KI nicht nur für Diskussionen sorgt, sondern auch für unterhaltsame Ideen genutzt werden kann, zeigt dieses kleine Experiment. Sorgen um nachlassende Kreativität und eine zu große Abhängigkeit von der Technik sind dennoch berechtigt. In diesem Fall ist mit ihrer Hilfe aber etwas ziemlich Amüsantes entstanden: ein selbst gestaltetes Wimmelbuch, in dem sich der Familienhund auf jeder Seite versteckt. Und so sorgt ausgerechnet die moderne Technik dafür, dass die jüngsten Familienmitglieder lieber zum Buch greifen als zum Bildschirm.
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