Fußball-Landesliga:

Auf Punktejagd vor der Winterpause

11.12.2015

LÜNEBURG. In welcher Verfassung die Landesliga-Kicker von Eintracht Cuxhaven gerade sind, ist nur schwer zu sagen. Das letzte Pflichtspiel bestritten sie vor drei Wochen. Ein 1:1 gegen den Rotenburger SV. Davor hagelte es drei schmerzliche Niederlagen. Der letzte Sieg ist bereits acht Wochen her. Am Sonnabend, 12 Dezember, 14 Uhr bei Eintracht Lüneburg wollen die Cuxhavener zurück in die Erfolgsspur finden.

SV Eintracht Lüneburg – FC Eintracht Cuxhaven: Nach wochenlangem Hallentraining aufgrund der gesperrten Fußballplätze in Cuxhaven haben die Eintrachtler in dieser Woche erstmals wieder auf Rasen trainiert. „Ein ungewohntes Gefühl für uns. Die Jungs haben sich richtig gefreut“, so Eintracht-Trainer Mentor Grapci. Für die Vorbereitung auf das bevorstehende schwere Spiel in Lüneburg sei dies schon sehr hilfreich.

Denn in welcher Verfassung sich die Mannschaft derzeit befindet, ist nur schwer abzuschätzen. Ziel wird es sein, in Lüneburg durch eine gute Grundordnung Sicherheit im Spiel zu bekommen. Ähnlich geht der Gegner am Sonnabend vor. Lüneburg agiert schon die gesamte Spielzeit aus einer stabilen Defensive heraus.

Das zeigt auch das Torverhältnis nach 15 Spielen (26:21). Ebenfalls erst 21 Gegentreffer mussten die Cuxhavener in der gesamten bisher hinnehmen. Wenn es nach Grapci geht, soll diese Zahl auch nach der Partie in Lüneburg Bestand haben. Bleibt noch die Frage, ob überhaupt gespielt werden kann. „Ich gehe stark davon aus, dass die Partie stattfindet“, so Grapci. Die Begegnung sollte eigentlich schon im September stattfinden. Als die Eintracht-Spieler schon im Bus saßen, kam die überraschende Absage aus Lüneburg. Ziemlich verärgert waren die Cuxhavener Verantwortlichen damals. „Ich rufe lieber am Freitag schon einmal an und frage, wie es aussieht“, so Grapci mit einem Schmunzeln.

Ein paar Sorgen berietet ihm die personelle Situation. Pablo Garcia-Parracho hat sich im Training einen Teilriss des Innenbandes im Knie zugezogen. Er fällt voraussichtlich vier bis sechs Wochen aus. Kai Dombrowski ist seit Anfang der Woche krankgeschrieben. Sein Einsatz ist unwahrschlich. Hinzu kommt noch, dass sich Jorge Miranda im Urlaub befindet und Steffen Rohwedder wohl aus beruflichen Gründen nicht dabei sein kann. Vor allem in der Offensive fehlen Grapci dadurch die Alternativen, da auch mit einer Rückkehr von Torjäger Marcus Richter in diesem Jahr nicht mehr zu rechnen ist.

Von Jan Unruh

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